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Donnerstag, 26. August 2021

Nomadland


Nomandland (gesehen August 2021 - Odeon) - Regie: - Drehbuch:
 
Meine Meinung: "2 = Cool"
 

"America the beautiful" lautet der Titel eines in den USA sehr, sehr beliebten traditionellen Liedes, welches auch bei jedem SuperBowl zum besten gegeben wird. 

Wie dieses Amerika jenseits der scheinbar glitzernden Fassaden und einem Präsidenten aussieht der sich auf die Fahnen schrieb, die Realität durch seine "alternative facts" zu ersetzen, zeigt dieser Film in leisen, wunderschönen und sehr nachhaltig hallenden Bildern. 

 Wenn der Mensch nicht genug Geld verdient um sich ein richtiges Haus oder zu Hause leisten zu können, sondern mit seiner Bleibe auf Rädern jedem auch noch so beschissenen Job hinterher zu fahren, dann kommt dieses präsidentenhafte auf "alternative facts" basierend Versprechen zu einem kreischenden Halt bzw. platzt wie ein Ballon der doch wieder besseren Wissens einem spitzen Nagel zu nahe gekommen ist. 

Das dann schliesslich die persönliche Disposition der Protagonisten den Ausschlag geben wie die jeweiligen Leben gelebt werden ändert an der verlogenen Präsidenten Prämisse kein Jota. Amerika kann nur froh sein, das die Menschen dieses Land ausmachen und nicht deren Machtelite oder deren verlogene Ideologie.

 
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Black Widow



Black Widow (gesehen July 2021 - Cinedom) - Regie: - Drehbuch: , ,

Meine Meinung: "2 = Cool"

Ein weiterer Spin-Off des Marvel Universums, aber diesmal in der "Bitches 4ever" Version. 

Eigentlich ist es eine Familiengeschichte, die allerdings bei dieser Anhäufung von Universalbegabungen natürlich einen anderen Weg nimmt als bei den Kindern von BullaBü. 

Klar gibt es einen Superbösewicht - Betonung liegt auf Wicht und auf männlich, aber eigentlich ist die Familie der DrehUndAngelpunkt. 2 Schwestern die obwohl getrennt schliesslich ähnliche Wege gehen. Vater und Mutter mit beängstigenden Talenten; aber nicht in der Lage ihre Kinder vor dem Schlimmsten zu bewahren. 

Diese Melange kombiniert mit einem Intro von unerwarteter Intensität in dem ohne wirkliche Superkräfte aber einer tollen Dramaturgie die Spannung von Minute zu Minute immer mehr auf die Spitze getrieben wird und den Zuschauer atemlos und nach den Sitzlehnen greifend und mit weissen Knöcheln zurück lässt, macht den Film aus. 

Die Kerle kriegen wenn überhaupt nur einen Fuss auf den Boden und die Mädels schmeissen den Laden. Wie gesagt: "Bitches 4ever".

 
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Mittwoch, 25. August 2021

Der Rausch (Another Round)


 
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

4 frustrierte Gymnasiallehrer fassen im Rahmen einer Geburtstagsfeier - einer der ihren - den Plan während des Schultages mit mind. 0,5 Promille zu lehren und im weiteren Verlauf des Versuches die Grenze jeweils um 0,5 zu erhöhen bis sie bei 2,0 angelangt sind. 

Jetzt gibt's es ja viele Sprüche über Alkohol, wie z.B.: "Kein Alkohol ist auch keine Lösung" oder "Kein Bier vor vier", usw. aber was denn nun eigentlich passiert wenn diese staatlich sanktionierte Droge in den beschriebenen Mengen angewendet wird; diese Szenario hat sich der Film im dänischen Original mit deutschen Untertiteln zum Ziel gesetzt. 

Ein weiterer bekannter Spruch lautet: "Egal wo auf der Welt du hingehst, deine Probleme bleiben die Gleichen". Also auch mit Alkohol ändert sich daran nichts Wesentliches. Trotzdem schiebt der Alkohol die Türe dann doch ein paar Zentimeter weiter auf als normalerweise und lässt erahnen was eventuell doch alles möglich gewesen wäre, wenn man/ich die Situation nicht nur nüchtern gelebt hätte. 

Das es Menschen gibt die damit besser umgehen und andere dabei der Sucht verfallen, ist weihin bekannt. Aber wegen dieser Kollateralschäden die anderen unglaublichen Möglichkeiten einfach nicht zu leben oder verpuffen zu lassen, wäre doch eine Schande, oder? 

Auf diesen schmalen Grädern balanciert dieser Film, verkörpert durch einen magisch spielenden Mads Mikkelsen und zeigt das ganze Dilemma und die Vielfalt des Themas Alkohol. 

 Ein Film der im nach hinein schwere Wirkung zeigt und keine/n und nichts unberührt zurück lässt.

 
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Dienstag, 8. September 2020

TENET

 



TENET (gesehen August 2020 - Cineplex) - Regie: Christopher Nolan - Drehbuch: Christopher Nolan

Meine Meinung: "2 = Cool"


Tja, ehrlich gesagt, muss ich nochmal ins Kino; denn wirklich durchdrungen habe ich die Geschichte noch nicht!

Eine schwarze 007 Exegese versucht den Untergang der Welt (was auch sonst) zu verhindern. And time is of the essence, here! 

Wie schon gesagt, ich muss nochmal rein. Aber dann gehe ich in Begleitung, denn mein Versuch nach dem ersten Mal mit mir selber zu argumentieren warum die eine Szene jetzt so bzw. dann auch wieder nicht gelaufen ist, konnte ich alleine nicht schlüssig zusammenbringen!

 "Mäd nix" (wie der Kölner zu sagen pflegt); die Action ist donnernd, anfassend und fesselnd. Leider bleibt die Emotion bei den ganzen in sich verdrehten Zeitschienen auf der Strecke. Was James Bond ja derweil gelernt hat, nämlich sich selbst nicht immer so bitterernst zu bleiben lässt der Protagonist auch ein wenig vermissen ist aber eigentlich im nach hinein nachvollziehbar, denn die verschiedenen Ebenen der Zeit lassen nicht viel Platz für selbstironische Einlagen. 

Wie gesagt, der Film ist gut genug um ihn sich nochmals anzuschauen, denn es ist ein 2,5 Stunden langes Spektakel was wie im Flug vergeht. "Watt' will isch also mähr?"

P.S. Es gab lange nicht mehr so gut angezogene ungezogene Protagonisten!

 
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Mittwoch, 4. März 2020

The Gentlemen

The Gentlemen (gesehen March 2020 - OmdT Metropolis) - Regie: Guy Ritchie - Drehbuch: Guy Ritchie

Meine Meinung: "1 = ein Muss"

Wunderbar, einfach wunderbar. Was passiert wenn ein äußerst erfolgreicher Unternehmer versucht sein florierendes Gras/Weed/Skunk/you-name-it Geschäft für 400 Mio. € zu verkaufen.

So einfach; so genial der Plot, denn was dann passiert ist eine Tour Parforce durch das britische Klassensystem, die aktuelle Wirtschaftssituation und ein Spiel mit der Erwartungshaltung der Kinobesucher.
Ich weiss nicht wie viele Seiten Dialog geschrieben wurden oder wie viel davon im Rahmen von Improvisationen entstand. Zu sehen ist auf jeden Fall der Spass den alle  Beteiligt/en/inne hatten. Insbesondere war wohl  Hugh Grant mehr als dankbar, endlich mal etwas anderes spielen zu dürfen als den ewigen perfekten Schwiegersohn / Liebhaber. Überhaupt wird dem TypeCasting sehr oft voltenhaft ein Schnippchen geschlagen. Wie gesagt, es ist spannend, unterhaltsam und überaus befriedigend wie die Geschichte erzählt wird und wie Guy Ritchie mittels eines Film im Film Ansatzes, sehr kuhlen Rückblenden und inspirierenden YouTube Ansätzen der ganzen Sache immer wieder einen drauf setzt.
Last but not least; wer bis dato eine recht eindimensionale Menge an  englischen Schimpfwörtern sein eigen nannte, verlässt hier reich beschenkt das Kino.

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Donnerstag, 13. Februar 2020

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn (gesehen Februar 2020 - OV Metropolis) - Regie:  Cathy Yan - Drehbuch: Christina Hodson

Meine Meinung: "3 = na ja"

2 Stunden lang werden die Herren der Schöpfung nach allen Regeln der Kunst verhauen, getreten, in ihrer testesteronigen Dämlichkeit vorgeführt und durch den Kakao gezogen. Girlpower agogo! Das reicht aber leider nicht so richtig für einen richtigen Spannungsbogen oder den Anschein einer Geschichte. Leider!

Manchmal schleicht sich das Gefühl ein, das die Energie mit der Harley Quinn (Margot Robbie macht das wirklich mitreissend, bzw. tobt sich in allen möglichen Vaudeville-Varianten aus) rüber kommt gleichzeitig ihren Mitstreiterinnen wegnommen wird und sie so bar jederweder eigenen Dynamik rumstehen lässt.

Anyway; die Kostüme sind wunderbar träschig, es wird die ganze Zeit geflucht das die Schwarte kracht und die Geschichte, so dünn sie auch ist, verbindet die jeweiligen Kampf-Choreographie-Szenarien unterhaltsam miteinander. Das die im Trailer so wunderbar kicherende Hyäne, nur ein Cameo hat, ist ein wenig enttäuschend; wie auch der Supersuperbösewicht nicht richtig Fahrt aufnimmt, was schon wundert, denn Ewan McGregor ist jetzt nicht der Unfähigste aller Schauspieler.

Das, das ganze Ding der Aufschlag zu einem neuen Franchise mit dem Namen "Birds of Prey" ist, wird GSD erst gaaaanz zum Schluss offenbart.

Wie sagte mein Kollege: "Wenn Du mit Null-Erwartung reingehst, bist Du nachher nicht unbedingt enttäuscht und richtig langweilig war es nun wirklich nicht!"

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Montag, 20. Januar 2020

Once upon a time in Hollywood

Once upon a time in Hollywood (gesehen November 2019 - Omdu Off-Broadway) Regie:  Quentin Tarantino - Screenplay: Quentin Tarantino

Meine Meinung: "1 = Sähr Kuhl - Ein Muss"

Ein Tarantino Film; was war da meine Erwartungshaltung? Eigentlich keine, ich freute mich einfach auf eine bestimmt unterhaltsame Geschichte, wunderbare Dialoge und gut aufgelegte Schauspieler. Na und genauso kam es dann auch.

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Freitag, 17. Januar 2020

Knives out

Knives out (gesehen Dezember 2019 - OV Metropolis) - Regie:  Rian Johnson - Drehbuch: Rian Johnson

Meine Meinung: "1 = ein Muss"

Der Patriarch liegt mit durschnittener Kehle im eigenen Blut und wer isses' denn jetzt gewesen, wobei die ganze Familie am Vortrag im Haus seinen Geburtstag feierte.
Ein klassischer Agatha Christie Set-Up ob nun im Orient-Express oder auf einer Nilfahrt - also eigentlich langweiliges schmierenkommödiantes Kino für ein paar abgehalferte Schauspieler.
Weit gefehlt!
Der Cast ist in Spiellaune, der Plot um keine nochso unglaublichere Volte verlegen und die Spannung hält sich bis zum Schluss. Bravo, Bravo & nochmal Bravo.
Da wird gelogen, das sich die Balken biegen, körperliche Tics machen anderen das Lügen unmöglich und natürlich gehts wie immer ums Ganze; das Geld, die Fassade, den Stolz und den "Pursuit of happiness". So nebenbei bekommt das heutige Trump Amerika den Spiegel vorgehalten und wird ordentlich durch die Mangel gedreht.

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Donnerstag, 16. Januar 2020

Star Wars - The Rise Of Skywalker



Star Wars - The Rise Of Skywalker (gesehen Dezember 2019 - Cinemaxx Bremen) - Regie:  J.J. Abrams - Drehbuch: Chris Terrio, J.J. Abrams

Meine Meinung: "3 = hat was"

Da geht er dann zu Ende - nach 34 Jahren - der Kampf zwischen der dunklen und guten Seite der Macht. Tja; und irgendwie ist das alles ein schön anzusehender Augenschmaus aber eine doch eher langweilige Story. Ich gehöre zu der Fraktion, die da weitergemacht hätte wo Teil VIII aufhört und wäre nicht wieder in die konservativen Fusstapfen von Teil VII zurückzukehrt. Aber eine Geldmaschine ist schwer von einem neuen Kurs zu überzeugen; leider und deshalb fehlt hier der richtige Pfiff.
Wie gesagt, die Sets, die visuelle Umsetzung; alles unglaublich und teilweise atemberaubend, aber wozu das Ganze? So zeigt sich zum Schluss das dieses ganze Eso-Gemurmel nur richtig Sinn macht, wenn die Protagonisten einen mitnehmen, bzw. eine mitzufiebernde Reise machen.
Also, nach 34 Jahren ist Schluss und das ist auch gut so. Wenn mich heute jemand fragt welcher  Teil von Starwars mir in den letzten 10 bis 20 Jahren wirklich gefallen hat, dann fällt mir immer "Rogue one" ein. Eine abgeschlossene Geschichte; interessante Protagonisten - mit denen mitgefiebert werden konnte - und eine Geschichte die eine emotionale Wucht entfaltete; alles das fehlte zum Schluss der Skywalker Saga.

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Jochen F. Schude

Montag, 13. Januar 2020

3 Engel für Charly


3 Engel für Charly (gesehen Januar 2020 - Cinedom) - Regie:  Elizabeth Banks - Drehbuch: Elizabeth Banks, Evan Spiliotopoulos

Meine Meinung: "3 = hat was"

Tada; da sind sie wieder, die Mamsellen, die es drauf haben, allerdings in einer seit dem letzten Film aus dem Jahr 2003, gepimpten Besetzung.
Für meine Zwillingstöchter Greta und Ida war das ein Teil ihres Geburtstagsgeschenkes. Was will oder soll ich also als alter Vater zu diesem Werk sagen, neben dem "Thumbs-up" meiner Kinder.
Ein nicht allzu durchsichtiger und sich nicht so neibenbei aufdröselnder Plot; Männerfiguren mit denen nicht wirklich ein Blumentopf zu gewinnen ist und FrauenPower ago-ago. Einzeln sind wir schon kuhl aber gemeinsam machen wir die bösen Jungs zur Schnecke, egal ob per Karate, Verführung oder mit dem Auto. Alles sehr unterhaltsam, hübsch anzuschauen und fürs Zielpublikum gut zugeschnitten. Was will man (Mann) mehr an einem Sonntagnachmittag.

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Jochen F. Schude

Freitag, 10. Januar 2020

Queen & Slim

Queen & Slim (gesehen Januar 2020 - OmdU Off-Broadway) Regie:  Melina Matsoukas - Screenplay: Lena Waithe - Story: James Frey

Meine Meinung: "1 = Sähr Kuhl - Ein Muss"

Zwei Menschen schwarzer Hautfarbe sitzen in einem nicht wirklich anheimelden Restaurant und versuchen ihr Tinder-Date auf Touren zu bringen. Sie eher kurzangebunden und er freundlich insistierend, aber irgendwie ist klar: "Datt wird nix!"
120 Minuten später ist klar: "Wow, datt' is' watt; datt' ist sogar richtig watt'!" Die nach dem Verlassen des Restaurants beginnende Reise bzw. Flucht der Beiden, lässt sie sich näher kommen - was mit diesem Szenario als Startpunkt eher stockend gerät - schweisst sie langsam zusammen - ein sich Stellen der Polizei käme unter diesen Umständen einem Todesurteil gleich - und produziert ein Kaleidoskop irrwitziger Situationen. Wow; was ein Trip.
Alleine die Idee während der Flucht in einen Tanzschuppen zu gehen um dort wie in Abrahams Schoss alles um sich herum zu vergessen hat so einen Drive, eine Eleganz und gleichzeitige Melancholie, wie ich es lange nicht mehr im Kino erlebt habe. Ganz, ganz wunderbar.
Der ganze Film ist in dieser Art ein bisschen auf Links gedreht. Das fängt mit den wunderbaren Hauptdarstellern  Jodie Turner-Smith und Daniel Kaluuya an (sie ist sowas von größer als er)  und setzt sich bei allen Protagonisten fort. Die Erwartungshaltung der Zuschauer ist zum Spiel freigegeben und es ist nie sicher ob diese jetzt gerade sympathische Person, nicht vielleicht doch ein andere Agenda hat oder umgekehrt. Wie gesagt, die 2 Stunden vergehen wie im Fluge und am Schluss herrscht im Kino absolute atemlose und betäubte Stille.

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Donnerstag, 9. Januar 2020

Hotel Artemis

Hotel Artemis (gesehen September 2018 - OV Metropolis) - Regie:  Drew Pearce - Drehbuch: Drew Pearce

Meine Meinung: "2 = cool"

Was tun, wenn der Bankraub in einem zukünftigen sehr gebeutelten L.A. schief geht und er/sie die sich eingefangenen Kugeln nicht selber - in westernmanier - mit einer über dem Feuer erhitzen Klinge aus dem Leib schneiden kann.
Genau; der geschundene Dieb checkt im Members-Only Hotel Artemis (Artemis - griechische Göttin der Jagdt) ein und hofft in der Notaufnahme auf Genesung.
Jodie Foster spielt hier die bemutternde Oberkrankenschwester und muss nebenher noch schauen, dass ihr Etablissement und Rückzugsort nicht unter die Räder kommt bzw. dem im überigen L.A. herrschenden Chaos anheim fällt.
So truddeln nach und nach alle Protagonisten mit allen ihren Geschichten und psychoanalytischen Gepäck ein und der Kabale steht nichts mehr in Wege.
Einiges gerät dabei recht "trashy" aber insgesamt sind die "Gewalt Pas de deux's" sehr stimmig und unterhaltsam choreographiert.
Was mir besonders gefiel, waren die Tricks mit denen Jody Foster es schafft sich von der ihr zugeschriebenen Erwartungshaltung als Schauspielerin zu entledigen. Sie erinnert an Marlon Brando im Paten Teil 1, wo er sich 2 Tampons in die Backen schob und ab da an nuscheln konnte und ein vollkommen andersartiges und nie dagewesenes Mienenspiel aufzog. In diesem Fall hinkt die Frau Foster und schon bekommt ihr Spiel alle möglichen neuen und skurielen Facetten.

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Le Mans 66

Le Mans 66 (gesehen November 2019 - OmdU Off-Broadway) Regie:  James Mangold - Drehbuch: Jez Butterworth, John-Henry Butterworth

Meine Meinung: "1 = Sähr Kuhl"

Wie werden Autos verkauft in den 60zigern, was sind überhaupt Autos zu dieser Zeit? Ein Transportmittel, eine Rennmaschine, ein Fetisch, der sich noch besser verkaufen liesse wenn ein männliches und testosteron gesättigtes Image damit verbunden wäre.
So etwa denkt sich das die Ford Motor Company Anfang 1964 und versucht deshalb die Ferrari Vorherrschaft in Le Mans zu brechen.

So etwas bekommen nur extreme Charaktere hin und davon handelt diese Geschichte eigentlich. Wie man zusammen findet & arbeitet, sich streitet, sich zusammenrauft, einander vergibt bzw. füreinander einsteht. Mit diesem Timbre als Grundlage braucht es dann auch keine CGI Orgien um eine spannende, facettenhafte und immer unterhaltsame Renngeschichte zu erzählen, wobei Matt Damon  und Christian Bale die Story umso glaubwürdiger machen. Alleine die Szenen wenn Matt Damon sich in seinen Cobra schwingt und vor lauter Motorkraft es nicht schafft den Wagen ohne schlingerndes Heck eine Strasse runterzufahren, lassen einen schmunzeln.

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Freitag, 30. Oktober 2015

The Marsian


The Martian (gesehen Oktober 2015 - OmdU Off-Broadway) Regie:  - Drehbuch:   - Buch:

Meine Meinung: "2 = cool"

Mars: The final frontier. These are the endeavors of Mark Watney and his 2 year adventure: exploring a strange new world, to seek out new ways of survival and to boldly return from the death as no-one has done before.
So oder so ähnlich könnte die Star Trek Phrase umformuliert werden um diesen Film zu beschreiben.

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Montag, 19. Oktober 2015

Sicario

Sicario (gesehen Oktober 2015 - OmdU Metropolis) - Regie:  Denis Villeneuve - Drehbuch:
Meine Meinung: "2 = cool"

Was machen eigentlich all diese amerikanischen Regierungsagenturen (CIA, DOD, FBI, HLS, DEA usw.usf) wenn es darum geht den "War on Drugs" zu führen.
"Well", es soll jetzt nicht darüber philosophiert werden ob dieser Krieg Sinn macht, oder er überhaupt gewonnen werden kann oder will und ob ein staatlich kontrolliertes Drogenmonopol diesem ganzen Wahnsinn den Boden unter den Füssen wegziehen und eine wahrlich beflügelende Diskussion über die moralischen und ethischen Werte die ihn bedingen, flugs in Gang setzten würde.
Geschenkt; wie sagt der Kölner "Ett is wie ett is" und so beginnt für eine FBI Agentin Kate Macer eine wahrhaft alptraumhafte Reise durch die obig beschriebene Gemengelage und Ihre eigene Wertewelt.
Was mir an diesem Film besonders gefallen hat, ist sein Sound. Klingt vielleicht irritierend, aber hier waren Artisten am Werk und es ist wahrlich eine Kunst die ohnehin schon starken Bilder mittels dieses Geräuschteppichs noch einen Dreh mehr zu geben.
Zum Schluss so scheint es siegt die persönliche Getriebenheit, womit das Thema der Moral und Ethik wieder in fetten Lettern durchs eigene Unterbewusstsein huschen darf und es sich fragen lässt, waren das jetzt 2 Stunden extrem gut gemachter Unterhaltung oder war da noch etwas Anderes?

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Samstag, 12. September 2015

Straight Outta Compton


Straight Outta Compton (gesehen September 2015 - OmdU Metropolis) - Regie: 
Meine Meinung: "2 = cool"

"Mach eine Lehre und besorg Dir einen sicheren Job" so oder so ähnlich, würde das Gegenstück zu SOC lauten, denn die Jungs machen es anderes; nicht weil sie es wollen sondern weil ihnen die Umstände gar keine andere Wahl lassen.
Wie das so Zustande kommt, welche Höhen sie erreichen und wie sie sich zerstreiten erzählt dieses Bio-Pic. Nix wirklich Neues, aber der Drive mit dem es da zu Gang geht lässt einen nicht unberührt im Kinosessel sitzen.

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Codename U.N.C.L.E

Codename U.N.C.L.E (gesehen September 2015 - OV Metropolis) - Regie: 
Meine Meinung: "3 = hat was"

Das Ding ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Grandioses Setdesign, tolles 60ziger Jahre Feeling aber nach der Eingangssequenz geht es eigentlich nur noch den Berg runter anstatt dem Climax entgegen.
Da können dann auch Splitscreens und homoerotische Dialogfestzen nichts mehr reissen insbesondere wenn die beiden Protagonisten nie den Drive anderer Paarungen (Danny Wilde & Lord Brett Sinclair (The Persuaders), Sherlock Holmes & Dr. Watson oder Sunny Crocket & Tubbs) erreichen.
Nichtsdestotrotz ist es keine schlechte Unterhaltung.

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Dienstag, 18. August 2015

Mission Impossible - Rouge Nation

Mission Impossible - Rouge Nation (gesehen August 2015 - OV Metropolis) - Regie:  
Meine Meinung: "1 = ein Muss"

Ethan, Ethan, Ethan. Was eine "Tour par Force". Glorioses Action-Kino. Selbst-ironisch & sicher, zeitweise richtig spannend und endlich mal wieder mit einer Frauenfigur, die nicht nur Staffage ist. Einziger Wertmutstropfen, ist die im Film nicht vorkommende Sequenz die mit "Led Zeppelins Whole Lotta Love" im Trailer unterlegt war. Hach; da hatte ich mich so drauf gefreut. Anyway; hat richtig Spass gemacht.

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Minions

Minions (gesehen August 2015 - Cinedom) - Regie:  ,
Meine Meinung: "3 = hat was"

Ist schon komisch wenn ein amerikanischer Animationsfilm anläuft, der zu 3/4 von Kindern allen Alters zusammen mit ihren Eltern angeschaut wird, in dem die ersten 5-10 Minuten mehr wie ein vorgelesenes Kinderbuch daherkommen, als ein wirklicher Kinofilm.
Den armen Kleinen wird wohl keine visuelle oder anderweitige Phantasie zugetraut, als das sie die etwaigen Bilderreigen ohne Kommentar verstehen würden. Oder war das Drehbuch so grottig, das es eines Erzählers bedurfte um den Einstieg in das Prequel zu "Ich – Einfach unverbesserlich" (Originaltitel Despicable Me) auch verstehen zu können?

Ach lassen wir das; es wurde heftig gekichert (die Minionsprache ist ein wilder Mix aus, Spanisch, Italienisch, Englisch und Kindersprech) und ausgiebig gelacht (Banannnnaaaaa - als Running-Gag) auch wenn die Löcher im Script ab dem 2ten Drittel immer kraterhaftere Ausmasse annahmen. Glaube ich also der Körperhaltung meiner Tochter Greta mit ihren sieben Lenzen als Qualitätsmasstab, dann wurde das Kind angenehm unterhalten, als das sie sich gemütlich an meine Seite kuschelte und ab und zu fragte, was denn das da, gerade zu bedeuten hätte.

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Dienstag, 21. Juli 2015

Tokyo Tribe

Tokyo Tribe (gesehen July2015 - OmdU - Filmpalette) - Regie:  Sion Sono
Meine Meinung: "2 = cool"

Ein spätpubertärer Schwanzvergleich führt zu einem antiken caligulahaften mit japanischem Hip Hop unterlegten Gemetzel welches filmzitatmässig durch die letzten 20 Jahre reüssiert. Was ein trip!

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