Dienstag, 1. Januar 2008

Kritik über "Ratatouille"


Ratatouille (gesehen im Oktober 2007) - Brad Bird - Jan Pinkava
Meine Meinung: "2 = Cool"

Wenn Ratten kochen, bleibt es nicht bei einfachen Gerichten. Träume verwirklichen auch wenn sie total absurd sind; sich von der Familie lösen; kochen als Transzendenz; das Gericht als der absolute emotionale Kick und das alles in einem Zeichentrickfilm. Hut ab. Beim Vorfilm habe ich mich schier weggelacht, aber das will nichts heissen, meine Frau sass nur Kopfschüttelnd neben mir.

Jochens Websit/d/e

Kritik über "Persepolis"


Persepolis (gesehen im Dezember 2007) - Vincent Paronnaud Marjane Satrapi
Meine Meinung: "2 = Cool"

Wie war das damals nachdem der Schah in Persien abgedankt hatte; sich krebskrank in den USA in den Tod operieren liess und die Mullahs das Land in den nächsten aber diesmal religiösen Wahn trieben? Aus der Sicht von Marjane als kleinem Mädchen bis hin zur reifen Frau, reiht sich ein Irrsinn an den Nächsten der eigentlich nur in dieser comichaften Erzählweise zu verdauen ist. Nie war Geschichtsunterricht und das "coming of age" unterhaltsamer.

Jochens Websit/d/e

Kritik über "Eastern Promises"


Eastern Promises (gesehen im Dezember 2007) - David Cronenberg
Meine Meinung: "2 = Cool"

Eine Dokustudie über eine Ethnie in England, so würde der Film als Doktorarbeit lauten. Viel anderes wird nicht gezeigt; das Leben mit all seinen auf und ab's in Londons "Little Russia" wobei allerdings das Darstellerquartett (Viggo Mortensen, Vincent Cassel, Armin Mueller-Stahl und Naomi Watts) dafür sorgt, das einem diese alltäglichen Banalitäten (Freundschaft, Zuneigung, Macht, Vatersein, Liebe, Hass, Verrat, Familiensinn usw.) unter die Haut gehen. Alleine der Umgang mit der in diesem Milieu so normalen Gewalt, was in einer Szene als "die Welt der bösen Menschen" beschrieben wird, nimmt einem schlicht den Atem. Dazwischen reiht sich eine gleichnisshafte Szene an die nächste und die dabei entstehende sublime Spannung ist schwer wieder los zu werden nach dem der Film aus ist.

Jochens Websit/d/e

Sonntag, 9. September 2007

Kritik über "Hairspray"


Hairspray (gesehen im September 2007) - Adam Shankman
Meine Meinung: "2 = Cool"

Vor 20 Jahren hatte John Waters Version natürlich was offenbarendes, aber der Mut zur Selbstparodie hält das Vergnügen auch heute noch am Leben.

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Kritik über "The Bourne Ultimatum"


The Bourne Ultimatum (gesehen im September 2007) - Peter Greengrass
Mein Meinung: "1 = Ein Muss"

Alleine die Szene in der Waterloo Station wo aus 7 verschiedenen individuellen Sichten, 3 verschiedenen Beobachtungswinkeln, auf mehreren kommunikativen Ebenen das Geschehen entwicklt wird, hat es in so einer Rasanz selbst im Vorbild "24" so noch nicht gegeben. Wow!

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Kritik über "Death Proof"


Death Proof (gesehen im September 2007) - Quentin Tarantino
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

Die Schnittfolge in der Kurt Russell sich durch eine Portion Tortillia Chips mit Käse mampft und dabei in einer Diskussion die Nichtigkeit seiner Person stilisiert ist neben all dem anderen brillianten Zeug, wie z.B. zumindest im Original, nicht endenden Unterhaltungen zwischen Frauen über Gott, die Welt, Männer, Sex, Klamotten und dem "Pursuit of Happiness"", einfach umwerfend.

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Kritik über "Joe Strummer: The Future Is Unwritten"





Joe Strummer: The Future Is Unwritten (gesehen im Mai 2007) - Julien Temple
Meine Meinung: "2 = Cool"

Was ist erfolgreiche Musik? Etwas was in nicht wirklich begreifbarer Weise Dinge transzendiert, die gelebt, erfahren und getan wurden. Das "The Clash" so eine Reagenz waren, wird in diesem Film in ganz einfachen Bildern, mit durchgeknallten Interviews und einer Liebe zum Thema rübergebracht, das der Film eigentlich in jede historische Aufarbeitung des Punks bzw. der Zeit davor und danach gehört. Unglaublich unterhaltsam und gleichzeitig innig dem Menschen Strummer verbunden wird mal eben Musikgeschichte geschrieben.

Jochens Websit/d/e