Mittwoch, 9. April 2008

Kritik über "The Wire"







The Wire (gesehen im März - April 2008) - David Simon
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Wunderbar. Lebendige, normale und nachvollziehbare Charaktäre und das gleich im Dutzend; in einem Lindwurm an Geschichte, die, weil erstere besonders liebevoll ausformuliert werden, eine unglaubliche Spannung aufbaut und es auch versteht diese zu halten. Das Beste aber ist diese kompromisslose Sicht auf die Dinge. Alles ist grau, alle sind irgendwie getrieben und haben ihr eigenes Schicksal nur für wenige Augenblicke wirklich in der Hand. Dabei Mensch zu bleiben und den Glauben nicht zu verlieren ist grosses Kino; sehr grosses Kino. Die folgende Szene versinnbildlicht aufs beste wie sich "The Wire" von "CSI" oder "24" wohltuend abhebt.

Jochens Websit/d/e

Donnerstag, 3. April 2008

Kritik über "Juno"






Juno (gesehen im April 2008) - Jason Reitman
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Cool.

Jochens Websit/d/e

Dienstag, 1. April 2008

Kritik über "Into the wild"





Into the wild (gesehen im März 2008) - Sean Penn
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Hmmmmm.

Jochens Websit/d/e

Kritik über "Michael Clayton"





Michael Clayton (gesehen im April 2008) - Tony Gilroy
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Cool!

Jochens Websit/d/e

Sonntag, 30. März 2008

Kritik über "Im Tal von Elah"




Im Tal von Elah (gesehen im März 2008) - Paul Haggis
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Au backe, was für ein wunderbarer Film. Keine Äkschen, beeindruckende Schauspieler bis in die unauffälligsten Rollen hinein und eine Geschichte die privat und trivial erscheint und mit jeder Wendung spannender, mysteriöser und gesellschaftlich verstörender wird. All das eingebettet in die Schicksale die der aktuelle Irakkrieg zu tausenden produziert und einer gleichzeitigen Beschreibung des heutigen Amerika weit weg von New York, Chicago oder San Francisco. Also wenn das der momentane Rest des "American Dreams" ist, dann muss ganz schnell was passieren. Das Land steht im figurativem Sinne Kopf und hilflos einer Soldateska gegenüber, die für die von Ihren Führern ausgehöhlten Ideale Ihrer eigenen Seele beraubt, wild um sich schlagend alles mit in den Tod reisst was uns eigentlich lieb und teuer ist.
Als ich noch nicht zwanzig, vor einem Ausschuss mein bisschen mannsgewordenes ich vor der Bundeswehr zu bewahren versuchte, zitierte ich damals Filme die für mich das Dilemma des Soldatseins verdeutlichten, allen voran "The Hill" (Sidney Lumet) bzw. "Deer Hunter" (Michael Cimino)! Heute würde ich im gleichen Atemzug "Im Tal von Elah" mit benennen, gerade weil dieser Film es fertig bringt die Greul in so leisen und unprätentiösen Bildern spürbar werden zu lassen. Bravo.

Jochens Websit/d/e

Donnerstag, 21. Februar 2008

Kritik über "The Other Boleyn Girl"




The Other Boleyn Girl (gesehen im Februar 2008) - Justin Chadwick
Meine Meinung: "5 = Nö"

Opulente Kostüme, neuenglische Settings, und Hauptdarstellerinnen (Scarlett Johansson und Natalie Portman die für sich schon einen eigenen Film tragen könnten) aber leider ein Film in dem ab dem zweiten Drittel, der Dialog sich benimmt wie in einem deutschen Autorenfilm, als das derselbe in Worten beschreibt, was gleich oder später in Bildern zu sehen sein wird. Au backe.

Jochens Websit/d/e

Kritik über "There will be blood"


There will be blood (gesehen im Februar 2008) - Paul Thomas Anderson
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

Wann und warum gehen wir ins Kino? Manchmal in Situationen in denen, wir uns von der uns umgebenden und beinflussenden Konstellation abkapseln wollen und für eine limitierte Zeitspanne in einer anderen Realität versinken möchten. Kino ist deshalb so erfolgreich, oder Kinobilder transportierende Medien, weil dies manchmal fast perfekt gelingt.
"There will be blood", ist so eine seltene Chance sich von der normalen Welt zu lösen und im Kaleidoskop eines anderen Raumes aufzugehen. Gefangen werden wir von Bildern, Geräuschen, Manieriertheiten und einer Person, die ganz allein im nirgendwo, in einer anderen Zeit sich in die Erde gräbt und nach etwas sucht. Was genau ist nur zu vermuten, das warum steht ausser Frage, denn diese Suche sprich dieser Kampf wird markerschütternd geführt werden, ohne Rücksicht auf Verluste oder die eigene Seele.

Jochens Websit/d/e