Donnerstag, 17. Juli 2008

Kritik über "Youth without Youth"






Youth without Youth (gesehen im Juni 2008) - Francis Ford Coppola
Meine Meinung: "4 = Geht so"

Kann irgendjemand sagen, wann Francis Ford Coppola seinen letzten Film gedreht hat. Nein; muss ich googln gehen; vor 10 Jahren glaube ich; und das ist des Pudels Kern. Diese wirklich faszinierende Geschichte von Naturphänomenen, Seelenwanderung, Paralleluniversen, der "Doppelgänger Mythologie" und schliesslich einer epischen Lovestory wird so unsophisticated aber gleichzeitig in atemberaubenden schönen Bildern gezeigt, dass wenn Coppola heute nicht das Recht auf den "Final Cut" hätte, meine Hoffnung auf seinem "Directors Cut" liegen würde, der uns die wirkliche Vision dieses Filmes zeigen würde. Leider hat er aber heute schon den "Final Cut" und so zerstiebt diese Hoffnung wie die Orientierung des Kinobesuchers während er den Film schaut. Nach gut 100 Minuten könnte eigentlich nach jeder Schwarzblende Schluss sein, aber nur Coppola weiss warum es nochmal weitergehen muss. Puh, das tut weh! Nichtsdestotrotz hat der Film seine Momente.

Jochens Websit/d/e

Samstag, 21. Juni 2008

Kritik über "Ironman"





Ironman (gesehen im Mai 2008) - Jon Favreau
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Ta.tada.ta; wunderbar! Wenn die Hauptfigur sich nicht so fürchterlich ernst nehmen muss, im Laufe der Geschichte mindestens eine Metamorphose durchmacht und dabei Mensch bleibt, dann funktionieren Superheldenfilme spitzenmässig. Eine anderes so gelunges Werk ist "Hellboy". Wenn dann, in diesem Sinne auch noch alle Figuren mit "richtigen" Schauspielern/innen (Robert Downey Jr., Terrence Howard, Jeff Bridges und Gwyneth Paltrow) besetzt sind, die sich regelrecht austoben oder endlich mal Sachen machen dürfen, die ihnen so normalerweise nicht zugestanden werden, dann bekommt der Kinogänger Popcornkino auf höchstem Niveau geliefert; aufregend, lustig, unterhaltsam und cool!

Jochens Websit/d/e

Mittwoch, 9. April 2008

Kritik über "The Wire"







The Wire (gesehen im März - April 2008) - David Simon
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Wunderbar. Lebendige, normale und nachvollziehbare Charaktäre und das gleich im Dutzend; in einem Lindwurm an Geschichte, die, weil erstere besonders liebevoll ausformuliert werden, eine unglaubliche Spannung aufbaut und es auch versteht diese zu halten. Das Beste aber ist diese kompromisslose Sicht auf die Dinge. Alles ist grau, alle sind irgendwie getrieben und haben ihr eigenes Schicksal nur für wenige Augenblicke wirklich in der Hand. Dabei Mensch zu bleiben und den Glauben nicht zu verlieren ist grosses Kino; sehr grosses Kino. Die folgende Szene versinnbildlicht aufs beste wie sich "The Wire" von "CSI" oder "24" wohltuend abhebt.

Jochens Websit/d/e

Donnerstag, 3. April 2008

Kritik über "Juno"






Juno (gesehen im April 2008) - Jason Reitman
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Cool.

Jochens Websit/d/e

Dienstag, 1. April 2008

Kritik über "Into the wild"





Into the wild (gesehen im März 2008) - Sean Penn
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Hmmmmm.

Jochens Websit/d/e

Kritik über "Michael Clayton"





Michael Clayton (gesehen im April 2008) - Tony Gilroy
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Cool!

Jochens Websit/d/e

Sonntag, 30. März 2008

Kritik über "Im Tal von Elah"




Im Tal von Elah (gesehen im März 2008) - Paul Haggis
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Au backe, was für ein wunderbarer Film. Keine Äkschen, beeindruckende Schauspieler bis in die unauffälligsten Rollen hinein und eine Geschichte die privat und trivial erscheint und mit jeder Wendung spannender, mysteriöser und gesellschaftlich verstörender wird. All das eingebettet in die Schicksale die der aktuelle Irakkrieg zu tausenden produziert und einer gleichzeitigen Beschreibung des heutigen Amerika weit weg von New York, Chicago oder San Francisco. Also wenn das der momentane Rest des "American Dreams" ist, dann muss ganz schnell was passieren. Das Land steht im figurativem Sinne Kopf und hilflos einer Soldateska gegenüber, die für die von Ihren Führern ausgehöhlten Ideale Ihrer eigenen Seele beraubt, wild um sich schlagend alles mit in den Tod reisst was uns eigentlich lieb und teuer ist.
Als ich noch nicht zwanzig, vor einem Ausschuss mein bisschen mannsgewordenes ich vor der Bundeswehr zu bewahren versuchte, zitierte ich damals Filme die für mich das Dilemma des Soldatseins verdeutlichten, allen voran "The Hill" (Sidney Lumet) bzw. "Deer Hunter" (Michael Cimino)! Heute würde ich im gleichen Atemzug "Im Tal von Elah" mit benennen, gerade weil dieser Film es fertig bringt die Greul in so leisen und unprätentiösen Bildern spürbar werden zu lassen. Bravo.

Jochens Websit/d/e