Dienstag, 21. Oktober 2008

Kritik über "Hellboy II - The golden army"





Hellboy II - The golden army (gesehen im Oktober 2008) - Guillermo del Toro
Meine Meinung: "2 = Cool"

Einige der Trailer, die ich vorab im Internet oder Kino sah, liessen mich zweifeln ob es eine gute Idee wäre in diesen Teil 2 von Hellboy zu gehen. Krachend und deadpanmässig waren diese 30 Sekunden Appetithappen aufgebaut und somit eigentlich irreführend. Natürlich donnert und blitzt es an allen Ecken und Enden aber das wunderliche dieser Inszenierung ist der Wille und die Fähigkeit den Protagonisten Charakter zu gewähren. Freaks die sie nun mal alle sind, haben sie gewaltig normal menschliche Probleme.



Jochens Websit/d/e

Samstag, 18. Oktober 2008

Kritik über "Burn after reading"




Burn after reading (gesehen im Oktober 2008) - Ethan Coen, Joel Coen
Meine Meinung: "2 = Cool"

Mei; um es kurz zu machen; "Fargo" gefiel mir besser, weil es neben hervorragenden Schauspielerleistungen auch einen coolen, den Zuschauer fesselenden Plot gab. Ersteres gibt es in "Burn after reading" zu Hauf, eine besser als die nächste, alleine Tilda Swinton ist brutal unschlagbar oder dieser infantil nicht zu bändingende Trieb von Frances McDormand ist wunderbar bzw. was für Affen John Malkovich und Brad Pitt aus sich machen ist schwer zu toppen. Aber bei zweiterem gibts dann eigentlich nicht viel, ausser einer Menge Agentenfilmversatzstücke, die aber schliesslich in Nichtigkeiten enden. Somit überrascht es kaum, das eine der besten Szenen mit 2 nicht so bekannten Schauspielern abläuft, in der ein CIA Sektionsleiter, seinem Chef referiert was so alles passiert ist. Wobei die beiden ungläubig aber nicht unverzagt - es ist ja nun mal ihr Job sich mit Wahnsinn aller Colouer auseinanderzusetzen - die ganze Sache als "Clusterfuck" einordnen und nachdem alles geregelt ist, die Akte schliessen und zum nächsten Tagespunkt übergehen und die nicht unerhebliche Menge an Toten und zerstörten Schicksalen - sprich das Leben - einfach weitergehen lassen.

Jochens Websit/d/e

Sonntag, 7. September 2008

Kritik über "Wanted"





Wanted (gesehen im September 2008) - Timur Bekmambetov
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Ja mei; eine oder zwei coole (also wirklich coole) Aktionszenen machen noch keinen Sommer. Leider. Solange unser Protagonist noch zweifelt, sich wie ein normaler Mensch verhält, Schiss hat und sich seiner selbst dabei nicht wirklich schämt, hat das ganze noch Charme und Witz. Wenn er aber dann einer der "Choosen One's" wird, geht dem Film mit jeder neuen Brutalität die es braucht um ihm sein neues Selbstverständnis einzubleuen, die Zuneigung des Zuschauers flöten.
Aber wie schon gesagt; der Aktionenszenen solange sie nicht wiederderholt werden haben es wirklich in sich.


Jochens Websit/d/e

Montag, 25. August 2008

Kritik über "The Dark Knight"







The Dark Knight (gesehen im August 2008) - Christopher Nolan
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Uff;

Jochens Websit/d/e

Freitag, 22. August 2008

Kritik über "Star Wars: The Clone Wars"






Star Wars: The Clone Wars (gesehen im August 2008) - Dave Filoni
Meine Meinung: "4 = Geht so"

Überflüssig wie ein Kropf, ist die impulsive Beschreibung dieses Films. Mit ein wenig Nachdenken kommen aber auch noch andere Assoziationen. In dieser Animations-Adaption haben die Macher es zumindest geschafft sich ein wenig vom stocksteifen Ton der Schauspieler-Adaption zu lösen. Es wird geblödelt, gefrozelt das es zumindest die Clone-Roboter darüber ein ums andere Mal in Stücke reisst. Das sich auch in dieser Fassung ein Hauch von Dostojewski nicht vertreiben lässt, liegt allerdings mal wieder an einer unglaublichen Anhäufung von Glaxieen, Planeten und Stammesnamen, die eigentlich mehr verwirren, als das Gesehene erklären. Schliesslich ist alles ein wüstes Geballere und Schwertgekämpfe, ziemlich kurzweilig aber wie gesagt auch nicht wirklich unüberflüssig.

Jochens Websit/d/e

Sonntag, 10. August 2008

Kritik über "Mongol"





Mongol (gesehen im August 2008) - Sergei Bodrov
Meine Meinung: "2 = Cool"

Wow. Dschingis Khan mal aus einer anderen Sicht und auch gleich umso gewaltiger. Das grosse Herrscher etwas haben müssen, was sie vom Rest abhebt, ist klar. Was es dann aber ist und wie dieser Charakter geformt wurde, erzählt dieses bildgewaltige Epos (Teil II und III werden noch folgen) über Temüdschin; sehr faszinierend.

Jochens Websit/d/e

Montag, 21. Juli 2008

Kritik über "Hancock"






Hancock (gesehen im Juni 2008) - Peter Berg
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

In einer Szene zeigt Hancocks neuer Freund, der zuvor von ihm in spektakulärer aber sehr zerstörerischer Art gerettet wurde und seines Zeichens Imageberater ist, eine Serie von Comicbüchern, die Superhelden in verschiedensten Kostümen darstellen und fragt ihn; "Was ihm zu diesen Bildern einfällt"? "Schwul" sagt Hancock zum Ersten, "noch schwuler" zum Zweiten und "norwegisch schwul" zum Letzten. Auf diese erfrischend krude Weise geht der gesamte Film mit dem normalerweise sehr vorhersehbaren Thema der Superhelden um. Unsere Fähigkeiten bzw. Privilegien sind immer mit einer Verantwortung für uns selbst oder andere verknüpft! So ist eben das Leben, egal ob mit oder ohne Superkräfte. Das Hancock trinkt, ungewaschen im Penner-Stil seinen Job nachgeht, sehr reizbar ist und bei seinen Rettungsaktionen mehr Unmut und Blechschäden als Begeisterung erzeugt, ist das Tableau auf dem in sehr unterhaltsamer, emotional engagierender und alle Aktionfilmaspekte bediendende Weise die Einbahnstrasse Superheld/Aktionfilm/einfälltige Geschichte erfolgreich umschifft wird. Bravo.

Jochens Websit/d/e