Sonntag, 11. September 2011

The Three Musketeers





The Three Musketeers (gesehen im Sep. 2011 (amerikanisches Original ohne Untertitel - in 3D) im Metropolis) - Paul W.S. Anderson
Meine Meinung: "2 = Kuhl"

"Einer für alle; alle für Einen" und dann blitzen die Degen, wirbeln die Uniformröcke ... was will der geneiget Kinogänger mehr an einem Sonntagabend. Nie war 3-D historischer. Der am Ende angeflanschte 2terTeil-Ankündigungs-Pömpel wirkte etwas unbeholfen aber, dass tat der allzubekannten Gesamtgeschichte keinen Abbruch. Es wird gewirbelt, es kracht an allen Ecken und Enden, alle Schauspieler haben ihren Spass das Bekannte doch nochmal ein bisserl aufzufrischen, allen voran Christoph Waltz als Cardinal Richelieu, schöne Frauen wollen erobert sein und so ein bisschen Pathos tut in dieser achso zahlendurchtränkten Zeit besser als künstlerisch überhöhter Zynismus.

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Jochen F. Schude

Dienstag, 23. August 2011

Captain America, The First Avenger




Captain America, The First Avenger (gesehen im August 2011 (amerikanisches Original ohne Untertitel - 3D) im Metropolis) - Joe Johnston
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Das war zwar schön, aber nicht richtig umwerfend. Hmmmmmm, ich werde wahrscheinlich zu alt. Die Werdung hat den meisten Charm, der Rest ist leider zu sehr vorhersehbar. Anyway, es wird gekalauert, es werden die Nazis verdroschen und ein richtiger Mann zu werden, hat nicht nur was mit physischer Fitness zu tun.

Zum Schluss beschleicht den geneigten Kinogänger das Gefühl einem 2stündigen Trailer für das eigentliche Hauptevent "The Avengers" im Sommer 2012 beigewohnt zu haben. Hmmmmmmmmmmmmm. Die Quizfrage nach der Vorstellung war dann: Wer war denn jetzt bei den Avengers alles dabei?

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Jochen F. Schude

Sonntag, 14. August 2011



Super 8 (gesehen im August 2011 (amerikanisches Original ohne Untertitel) im Metropolis) - J. J. Abrams
Meine Meinung: "2 = Cool"

Das Lebensjahr hat immer einen Sommer und dann gibt es Sommerfilme. Hach, welche Wonne. Ach'so ich vergass, in Deutschland gibt es sowas nicht, aber im Leben der Amerikaner ist der Sommerfilm ein essenzielles Ding.
J. J. Abrams hat jetzt seinem Idol bzw. seinem Mentor Steven Spielberg einen eben solchen Sommerfilm gewidmet. Kleine Jungs und Mädchen (kommen eigentlich in fast allen Spielberg Filmen mal mehr oder weniger verkappt vor) geraten im Sommer an etwas Unfassbares (E.T. und mehr) klären dabei ein paar familiäre Probleme, entdecken ihre ersten Lieben und verschaffen dem Publikum ein paar wundervolle, unterhaltsame, rührende und teiweise atemberaubende Stunden. Das in diesem Fall auch noch George A. Romero seinen Zitatanteil hat, macht die Sache noch spassiger.

Das der Film vor lauter Zitaten, Anspielungen und Referenzen, spannend bleibt, teilweise einen aus dem Sitz katapultiert und anrührt, hat viel mit den Superleistungen der sehr jungen Schauspieler zu tun, bzw. der Gabe Abrams den "american way of life" wunderbar schrullig und menschlich rüberkommen zu lassen.

Also ab ins Kinno, Popcorn kaufen und 2 Stunden lang Spass haben.

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Jochen F. Schude

Dienstag, 9. August 2011




Little white lies (gesehen im August 2011 (französiches Original mit Untertiteln) im Off Broadway) - Guillaume Canet
Meine Meinung: "2 = Cool"

Das Leben ist aufregend, nicht einfach und von, nur Gott ersichtlichen Irrungen und Wirrungen durchzogen. Es ist August und die Clique fährt wie jedes Jahr an den Atlantik in der Nähe von Bordeaux, nur einer fehlt. Wie man aus so einer Geschichte einen abendfüllenden, das Gemüt durch alle Emotionen laufen Sommerfilm machen kann, weiss der gemeine Franzose und der ebengleiche Deutsche wundert sich.

Anyway, ein wunderbares Panoptikum an Charaktären, Schrullen, Verzweiflungen, Sonne, Strand und gutem Wein; was will der Mensch mehr. Der Schluss ist ein wenig zu viel von allem aber das macht insgesamt gar nichts.

Das Leben ist zu meistern auch wenn es manchmal arg ausweglos erscheint in diesem sonnengebadeten Sein. Bravo.

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Jochen F. Schude

Sonntag, 3. Juli 2011

The Lincoln Lawyer








The Lincoln Lawyer (gesehen im Juni 2011 im Off Broadway) - Brad Furman
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

Das Leben ist schön! Mal wieder einen Krimi im Kino sehen zu können, in dem nicht nur meist unplausibele Autoverfolgungen oder nur von pubertierenden Pennemälern zu goutierende Explosionsorgien die Hauptrolle spielen, hat etwas Erfrischendes! Der Plot baut sich Schicht für Schicht auf, die Story wird spannender - aber nicht unplausibel - die mit Liebe zum Detail gestrickten Charaktäre machen Entwicklugen durch und wir leiden mit dem Protagonisten, der sich eigentlich ziemlich kuhl vorkam und jetzt einen Haken nach dem anderen schlagen muss um nicht unter die Räder zu kommen. Hui, das macht Spass. Ich danke dem Produzenten für seinen Mut und Willen sein Geld nicht nur in bombensichere Mega-Plots zu stecken, sonder dieser kleinen Geschichte eine Chance gegeben zu haben.

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Jochen F. Schude

Beginners







Beginners (gesehen im Juni 2011 im Off Broadway) - Mike Mills
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

"Hach" können Liebes- und Lebensgeschichten anrührend sein! Der Plot ist einfach und simpel: Nach 40jähriger Ehe stirbt die Frau und der Mann bekennt sich zu seinem nie wirklich verheimlichten Schwulsein, offen und mit aller Energie die so ein 70zigjähriger auf die Platte bringen kann. Das seinem Sohn dabei ein paar Kronleuchter aufgehen und sein bis dato mehr recht als schlecht strukturietes Leben aus dem Ruder läuft, wird so charmant, unterhaltsam, augenzwinkernd und lebensbejahend in einem wunderbar unromantischen Los Angeles geschauspielert, dass nach 105 Minuten eigentlich noch nicht Schluss ein dürfte, ist es aber. Leider!

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Jochen F. Schude

Hanna






Hanna (gesehen im Mai 2011 im Metropolis) - Joe Wright
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

"Bourne Identity" trifft die Gebrüder Grimm; wow ... .

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Jochen F. Schude