Mittwoch, 4. Januar 2012
The Ides of March
The Ides of March (gesehen im Januar 2012 (amerikanisches Original mit Untertiteln) im Off Broadway) - George Clooney
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"
Ein guter Freund beschrieb den Film mit einem Zitat aus Tödliche Entscheidung von Sidney Lumet " ... die Welt ist ein böser und dunkler Ort" insbesondere wenn es wie in diesem Fall um Ideale im Feld der Politik geht.
Hier nicht die Orientierung zu verlieren oder sich selbst, ist nicht leicht, egal wie talentiert und moralisch überzeugt jeder glaubt zu sein. Zynismus ist der Panzer den jeder in dieser Schlacht (zumindest diejenigen die sich schon öfters geprügelt haben) trägt.
In diesem Kammerspiel zählt jedes Augenbrauenzucken, jede Frage kann eigentlich nur mit einer Gegenfrage beantwortet werden, es sei denn die Antwort entspricht der gescripteten Realität die der jeweilige Kandidat als seine Überzeugung verkaufen will. Wie einer in so einem Haifischbecken überlebt und sich dabei häutet wird in 101 spannenden Minuten mit einer Mega-Besetzung (Ryan Gosling, George Clooney, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Evan Rachel Wood, Marisa Tomei ...) packend erzählt. Bravo.
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Jochen F. Schude
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Mission Impossible "Phantom Protokoll"
Mission Impossible "Phantom Protokoll" (gesehen im Dez. 2011 im Cineplex Olpe) - Brad Bird Meine Meinung: "2 = Cool"
Was ist zu erwarten von einem Franchise in seiner 4ten Fortsetzung? Das Übliche, was nicht besonders viel ist, dem Film aber gewaltig hilft. Die Erwartungshaltung nach dem nicht sonderlich erinnerbaren letzten Teil, war nicht hoch.
So entwickelt sich eine Geschichte mit mehr menschlichen Zügen, einem gesunden Misstrauen in die bis dato 1000% zuverlässige Technik und einem Gefühl von "eigentlich nicht mehr weiterwissend".
Die Helden und Heldinnen sind zurückgeworfen auf Ihre essentiellen Eigenschaften, Entschlossenheit, Professionalismus, "McGyverIsmus" und eisernen Willen.
Der Plot ist Staffage, aber wie die einzelnen Schritte bis zum Ende choreographiert sind, ist unterhaltsam anzuschauen. Alleine das Intro ist mit einer Ballettaufführung oder einer Salonprügelei zu vergleichen, die das Team auf der Höhe seiner Fähigkeiten zeigt. Das Typ-Casting wird auch ein wenig aufgebrochen, als das sich nicht nur die Männer hauen dürfen sondern auch die Mädels diesmal ihre eigene Corrida bekommen. Und den Frauen geht dabei dann schon in erfrischender Weise die Ritterlichkeit der männlichen Kollegen ab. Nicht umsonst heisst eine solche Szene im angelsächsischen "Cat-Fight"; miau.
Also Kopf ausschalten, zurücklehnen, sich in "nicht 3-D" mitreissen lassen und die vorweihnachtlichen Mühen für 120plus Minuten vergessen.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 27. November 2011
Die Abenteuer von Tim und Struppi
Die Abenteuer von Tim und Struppi (gesehen im Nov. 2011 (in 3D) im Cinedome) - Steven Spielberg Meine Meinung: "3 = Hat was"
Hrmmmmmmmmm, das ist nicht einfach, diesen Film zu beschreiben, der ja eigentlich ein 3D-mässiger Comix geworden ist.
Die Tin Tin Kenner werden sich winden, wenn Sie miterleben wie hier 2 Bücher ineinanderverwunden und mit zusätzlichen Bordüren versehen werden.
Ich, als Tin Tin Laie fühlte mich gut unterhalten aber auch nicht hingerissen. Ich glaube wenn ein nicht politisch korrekter Amerikaner sich des Stoffes angenommen hätte, wäre ein etwas aufregenderer bzw. packenderer Film draus geworden. So plätschert das in einigen Phasen so vor sich hin bis dann die nächsten, aber dann auch wirklichh atemberaubende Aktion-Szene über den Zuschauer hereinbricht. Wie gesagt, "nice, but no cigar"!
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Jochen F. Schude
Sonntag, 13. November 2011
Cheyenne - This must be the place
Cheyenne - This must be the place (gesehen im Nov. 2011 (amerikanisches Original mit Untertitel) im Off-Broadway - Paolo Sorrentino
Meine Meinung: "2 = Kuhl"
In Facebook wird das Folgende erzählt.
Viele Leben schubbern so vor sich hin, egal wie durchgeknallt dessen Darreichungsform ausfällt. In diesem Fall wundert sich ein nicht erwachsen werden wollender Goth (phänomenale Darstellung durch Sean Penn - Madonna würde töten wenn sie nur eine Idee seiner Präsenz haben könnte) was das Alles soll.
Er hat ja Alles, eine wunderbare Frau (wenn die ihn zum lachen bringt, weiss der Zuschauer nicht so recht was dieses Geräusch aus Penns Mund sein soll - da aber Frances McDormand mit breitem Grinsen im Gesicht gluckernd vor sich hinlacht, muss es wohl auch sein Lachen sein, was da zu hören ist), Geld, Zeit, komische Zeitvertreibe, schwer einzuordnende Bekannte/Freunde und einen Hund aber Irgendetwas fehlt.
Ihm dabei zu zuschauen und zuzuhören, wie er nach und nach dieses Irgendetwas identifiziert und dann mit einer zuvor nicht zu erwartenden Hartnäckigkeit verfolgt ist wunderbar. Es wird viel Wahres und Kluges über uns Menschen und unser Leben erzählt, aber in so einer wunderbar verdrehten und teilweise märchenhaften Erzählform haben das noch nicht viele Regisseure getan. Bravo.
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Jochen F. Schude
Meine Meinung: "2 = Kuhl"
In Facebook wird das Folgende erzählt.
Viele Leben schubbern so vor sich hin, egal wie durchgeknallt dessen Darreichungsform ausfällt. In diesem Fall wundert sich ein nicht erwachsen werden wollender Goth (phänomenale Darstellung durch Sean Penn - Madonna würde töten wenn sie nur eine Idee seiner Präsenz haben könnte) was das Alles soll.
Er hat ja Alles, eine wunderbare Frau (wenn die ihn zum lachen bringt, weiss der Zuschauer nicht so recht was dieses Geräusch aus Penns Mund sein soll - da aber Frances McDormand mit breitem Grinsen im Gesicht gluckernd vor sich hinlacht, muss es wohl auch sein Lachen sein, was da zu hören ist), Geld, Zeit, komische Zeitvertreibe, schwer einzuordnende Bekannte/Freunde und einen Hund aber Irgendetwas fehlt.
Ihm dabei zu zuschauen und zuzuhören, wie er nach und nach dieses Irgendetwas identifiziert und dann mit einer zuvor nicht zu erwartenden Hartnäckigkeit verfolgt ist wunderbar. Es wird viel Wahres und Kluges über uns Menschen und unser Leben erzählt, aber in so einer wunderbar verdrehten und teilweise märchenhaften Erzählform haben das noch nicht viele Regisseure getan. Bravo.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 6. November 2011
Jean Michel Jarre - 2011
2011 Konzert (gesehen im Nov. 2011 in der LANXESS Arena Köln)
Meine Meinung: "3 = Okay"
Die erste Hälfte des Konzerts ist visuell als auch musikalisch eine schöne, verspielte und aufregende Reise durch das gesamte Jarre Kaleidoskop; aber dann. Der 2te Teil verkommt leider zur Kirmesshow mit Glitzer-MakeUp und Effekthascherei.
Ansonsten ist es schon irre wenn der Mann auf Laserstrahlen Piano spielt oder auf einer Maschine die wie ein verbogener stummer Diener aussieht mittels seines elektrischen Körperwiederstandes die Halle mit einem irrwitzigen Soundgebilde füllt. Am beindruckensten ist eine Kollage bei der er mit einer Videokamera auf der Nase von einer Maschine zu anderen hechtet und ein gewaltiges Sound-Puzzle zusammensteckt.
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Jochen F. Schude
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Melancholia

Melancholia (gesehen im Okt. 2011 (amerikanisches Original mit Untertitel) im Metropolis) - Lars von Trier
Meine Meinung: "2 = Kuhl"
Das Leben ist zu kurz um sich vom leben desselben abhalten zu lassen und trotzdem ist es traumatisch dem Ende ins Auge zu sehen und dies zu erkennen.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 11. September 2011
The Three Musketeers

The Three Musketeers (gesehen im Sep. 2011 (amerikanisches Original ohne Untertitel - in 3D) im Metropolis) - Paul W.S. Anderson
Meine Meinung: "2 = Kuhl"
"Einer für alle; alle für Einen" und dann blitzen die Degen, wirbeln die Uniformröcke ... was will der geneiget Kinogänger mehr an einem Sonntagabend. Nie war 3-D historischer. Der am Ende angeflanschte 2terTeil-Ankündigungs-Pömpel wirkte etwas unbeholfen aber, dass tat der allzubekannten Gesamtgeschichte keinen Abbruch. Es wird gewirbelt, es kracht an allen Ecken und Enden, alle Schauspieler haben ihren Spass das Bekannte doch nochmal ein bisserl aufzufrischen, allen voran Christoph Waltz als Cardinal Richelieu, schöne Frauen wollen erobert sein und so ein bisschen Pathos tut in dieser achso zahlendurchtränkten Zeit besser als künstlerisch überhöhter Zynismus.
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Jochen F. Schude
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