Montag, 27. August 2012

Snow White and the huntsmen


Snow White and the huntsmen (gesehen im Juni 2012 (amerikanisches Original) im Metropolis)) - Rupert Sanders
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Schneewittchen mal anders. Kein dem Schicksal ausliefertes Mädchen, sondern eine wehrhafte junge Frau, die sich mit der buckeligen Verwandschaft rumschlagen muss.
Schmissig umgesetzt mit einer wirklich bösen Stiefmutter, in deren Rolle Charlize Theron sich räkelt und suhlt. Popcorn Kino von gutem Niveau, was den Kinobesucher nicht schlecht unterhalten aus dem Kino entlässt.

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Jochen F. Schude

Dienstag, 15. Mai 2012

Dark Shadows

Dark Shadows (gesehen im Mai 2012 im Cinedom) - Tim Burton
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Hmmmmrrrmmmmm;

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Jochen F. Schude

Sonntag, 6. Mai 2012

The Avengers

The Avengers (gesehen im Mai 2012 (amerikanisches Original) im Metropolis)) - Joss Whedon
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

Heissa, da sind sie dann alle beieinander, die üblichen Verdächtigen, die sich in den letzten 5-10 Jahren als Einzelhelden mal besser, mal schlechter geschlagen haben.
Ironman (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth) und Hulk (Mark Ruffalo) treffen sich mit Hawkeye (Jeremy Renner) und Black Widow (Scarlett Johansson) im Theraphie-Centrum S.H.I.E.L.D. unter Aufsicht von Dr. Nick Fury (Samuel L. Jackson).
Der Spass des Films besteht zum größten Teil darin, den Helden/innen dabei zuzuschauen wie aus einer Gruppierung der Besten ein wirkliches Team entsteht.
Klar, der Gegner muss was drauf haben, was er in diesem Fall auch wirklich hat. Eitel und divenhaft, grausam, verschlagen und mit einem Wurmloch zur bösen Seite des Universums ausgestattet, ist er eine wirkliche Herausforderung, der ein normaler Mensch nichts entgegen zu setzen hätte; also müssen die Avengers, äh die Theraphiegruppe, ran.
Wie gesagt, ein grosses Vergnügen, die Wortgefechte sind eine unerwartetes und wunderbares Gegengewicht zur absehbaren Molto-Molto-Action. 2 Stunden  vergehen wie im Flug und könnten auch noch ruhig weitergehen.
Bravo, das war das Beste, was es bis dato im Thema Superhelden geboten wurde.

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Jochen F. Schude

Freitag, 6. April 2012

Iron Sky

Iron Sky (gesehen im April 2012 (amerikanisches Original mit Untertiteln) im Off-Broadway)) - Timo Vuorensola
Meine Meinung: "2 = Cool"

Heil Kortzfleisch!, mein Führer, wir sind bereit!
Ich habe lange nicht mehr so gelacht und die aktuelle Weltpolitik wird auch noch mal so eben  nebenbei abgewatscht. Bravo.
Die NPD hat wahrscheinlich ein InsKinoGehnVerbot  für alle Volksgenossen und Parteifunktionäre ausgesprochen.


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Jochen F. Schude

Samstag, 10. März 2012

Haywire

Haywire (gesehen im März 2012 (amerikanisches Original mit Untertiteln) im Metropolis)) - Steven Soderbergh
Meine Meinung: "5 = Nö"

"Uff" was für eine Besetzung (Ewan McGregor, Michael Fassbender, Antonio Banderas, Michael Douglas, Bill Paxton und Channing Tatum plus die in speziellen Kreisen nicht unbekannte und im wahrsten Sinne umwerfende Gina Carano) und was für eine farblose Aneinanderreihung von zugegebenermassen sehr enervierenden und packenen Kick-Box/KungFu Szenen.
Der Plot ist so dünn, dass selbst bei der Entwirrung der gar nicht so verwirrenden Elemente nie richtig Spannung aufkommen will. Nach einer gewissen Zeit beschleicht einen das Gefühl, Herr Soderbergh wollte mal wieder was Neues ausprobieren und hat es dann bei Wollen gelassen. Wie gesagt Spannung will sich aufs verrecken nicht einstellen, alle wirken so ein bisserl chargierend. Bleibt also nur die kloppende, schiessende und begrenzt schauspielernde Gina Carano. Sie ist gut, sogar sehr gut wenn es darum geht der holden Männlichkeit zu zeigen wo der Hammer hängt, aber damit lassen sich nicht 90 Minuten füllen geschweige denn in gute Unterhaltung transformieren. Hmmmmmmmmm.

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Jochen F. Schude

Dienstag, 28. Februar 2012

Tinker, Taylor, Soldier, Spy

Tinker, Taylor, Soldier, Spy (gesehen im Februar 2012 (amerikanisches Original mit Untertiteln) im Metropolis)) - Tomas Alfredson
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

Farblose Entschleunigung im London der 60ziger ist die Umgebung in der dieses meisterliche Schachspiel ausgefochten wird. Die Szenerien sind so bedrückend und kafkaesk, das die Erfindung des Minirocks durch Mary Quant mehr als konsequent und logisch war um diesem Wahnsinn aus Kriegerinnerungen, 08/15 Abläufen und Sandkastenspielen alternder erwachsener Männer zu entkommen.
Kalter Krieg war das. Es gabt keine Computer. Agenten rauchen, saufen und bekriegen sich mit Dossiers und die jeweiligen Granden von MI6 und KGB sind sich in den letzten 20 Jahren mindestens einmal über den Weg gelaufen auch wenn Sie damals nicht wussten wer, wann welche Rolle spielen würde.
Simely ist unser Held; und was für Einer. Grau in Grau, aktentaschenbewehrt, in Tümpeln sich schwimmend erholend, seiner Frau nachtrauernd und sich wie eine Spinne dem Opfer/Gegner näherend.
Wie Gary Oldman, diesen Wahnsinn auf seinem Gesicht zeigt und auch wieder nicht, ohne dabei ins Lächerliche abzugleiten ist eine Meisterleistung.
Muss es auch, denn es gilt einen Maulfwurf zu finden der seit Jahren im MI6 sein Unwesen treibt und auch vom cholerisch, herrischen "Control" nicht zu enttarnen war.
Also macht sich der Held ans Werk, sammelt seine Crew, fängt an zu Graben an, hat ein wenig Glück und versucht langsam aber sicher die Wahrheit ans Licht zu zerren.
Ein wunderbares Kammerspiel mit Geburtstagsfeiern in der MI6 Kantine unter Absingung der russichen Nationalhymne, London hässlich und schroff, eine Mode die vertraut und gleichzeitig fürchterlich verstaubt wirkt, eine intelligente Melange als Garant für gute und spannende Unterhaltung.

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Jochen F. Schude

Sonntag, 12. Februar 2012

Drive

Drive (gesehen im Februar 2012 (amerikanisches Original mit Untertiteln) im Off Broadway) - Nicolas Winding Refn
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

"Ein Freund, ein guter Freund, das ist das schönste was es gibt auf der Welt", sangen einst die Comedian Harmonists. Den "Driver" als denselben zu haben ist eine zwiespältigere Angelegenheit! In Los Angeles wirkliche Freunde zu haben ist nicht leicht.
Leicht und beschwingt wie die Melodie des Chansons kommt der Film zu Anfang daher, auch wenn die darunterliegende aufgeregte Herzsschlagfrequenz nicht zu überspüren ist. Kuhle Musik; L.A. bei Nacht; ein streichholzkauender nicht unsympatischer Mann hinter dem Steuer eines Fluchtwagens. Atmosphäre; bekannt und gleichzeitig fremd. Wie ein Flaneur wird der Zuschauer in die Geschichte einer Variation auf "Boy meets Girl" hineingezogen.
Die Dialoge sind sparsam und getrieben. Jeder Blick oder jedes Mundzucken erzählt Kopfgeschichten, denen wir gerne folgen. Immer wieder dieses Spiel, Geräusche zu betonen und gleichzeitig zu verfremden und so Ahnungen zu etablieren, die weit intensiver sind als die Situation auf den ersten Blick hergeben würde. Die ganze Zeit streben die Bilder in Richtung eines Westerns oder einer Samurai-Geschichte.
Langsam aber stetig wird der Zuschauer immer tiefer in den Sumpf gezogen und es dräut Böses, von Minute zu Minute wird das immer fassbarer. Die Welt ist ein dunkler Ort und irgendwie wünschen wir uns, dass das alles gut gehen wird. Nur das bejahende Lächeln der Nachbarin und das kindliche Gottvertrauen ihres Sohnes versuchen für eine gewisse Zeit gegen diese Ahnung anzustrahlen.
Wenn die Gewalt dann aber durchbricht hat das traumatische Qualitäten. Woher kommt dieser Mann, was hat er bis dato durchgemacht? Das wäre eine neue und wahrscheinlich noch grausigere Geschichte.
Die Gewalt ist immer "close up and personal"; gestorben wird auf Armlänge und das wird filmisch immer wieder neu dekliniert.
Alles das hinterlässt den Besucher aufgewühlt, aufgedreht und sehr, sehr gut unterhalten.

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Jochen F. Schude