Sonntag, 6. Januar 2013
7 Psychos
7 Psychos (gesehen Dezember 2012 im Off-Broadway OVmU) - Regie: Martin McDonagh
Meine Meinung: "3 = Hat was"
Ein Drehbuchschreiber steckt im Berufsdilemma einer sich nicht entwickeln wollenden Geschichte. Er kommt nicht weiter und sucht in seinem Umfeld (arbeitslose Schauspieler, Hundeentführer und deren Klientel) nach Inspiration. Irgendwann wird eine Zeitungsanzeige aufgesetzt und jetzt kann in der L.A. eigenen Idiotensammlung nach Geschichten gesucht werden.
Es gibt viele Tote. Manche dramaturgisch wertvoll manche total überflüssig. Es gibt wundervolle Auftritte, insbesondere die von Christopher Walken und Tom Waits aber auch arg Belangloses.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, der Regisseur hätte mehr auf die Fähigkeiten seines Publikums und den Spielwitz seiner Protagonisten vertraut als jede Idee zu bebildern anstatt sie im Dialog oder auch als Monolog sich kaprizieren zu lassen.
Zum Schluss bleibt wenig. Die Unterhaltung war okay, die Ausnahmen reissen die ganze Chose nicht raus und wenn mich jemand fragen würde, was für eine Szene mir besonders in der Erinnerung geblieben ist, dann wäre es schwer eine zu zitieren. Hrmmmmmmmmmmmmmm.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 2. Dezember 2012
Killing them softly (gesehen Dezember 2012 im Off-Broadway OVmU) - Regie: Andrew Dominik
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
Ein idiotensicherer Plan soll von 2 Idioten umgesetzt werden und tritt so eine Lawine von skurrilen, aberwitzigen, grausamen und schwer ertragbaren Aktionen los.
Auch in der Unterwelt kann nicht sein was nicht sein darf! Brad Pitt mimt den abgeklärten, immer freundlichen und immer einen konstruktiven Lösungsvorschlag habenden Scharfrichter. Überall hängt "Red Tape" (bürokratischer Irrsinn) wie eine Bleiweste an allen Protagonisten. Es gäbe eine einfach und saubere Lösung = 3 Tote; aber das Coporate America des Verbrechens ist mittlerweile genauso bewegungsunfähig wie sein ziviles Pendant. Ergo gibt es noch mehr Tote die von einen unglaublichem Menge an Geschwafel begleitet wird. Ich habe lange keinen Film mehr gesehen (selbst Tarantino verblasst da - insbesondere weil seine Dialoge feingewirkte Teppiche sind im Gegensatz zu dieser Flut an Banalitäten) in dem soviel geredet wurde - der Wahnsinn. Alle in diesem Kaleidoskop durchgeknallter Charaktäre, sind selbst auf den ersten Blick durch nichts von normalen Menschen zu unterscheiden, ausser dass sie halt ihr Geld mit Mord, Raub oder anderem kriminellen Kram verdienen.
Wie weit diese Welt von der Unseren entfernt ist, zeigt eine Szene in wunderbarerweise, als dass die Polizei genau den Teil Gruppe hochnimmt, der am harmlosesten ist. Vom Rest des Dramas und sienen Konsequenzen aber hat sie nicht die leiseste Ahnung.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 25. November 2012
Skyfall (gesehen November 2012 im Cinedom) - Regie: Sam Mendes
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
50 Jahren Bond, das wird für Hans - äh - James etwas besonderes werden. Im Englischen gibt es die Phrase "Close up and personal" wenn es besonders haarig und unangenehm wird; und so kommt es dann auch. Alles Vertraute verblasst - nichts funktioniert mehr wie es eigentlich sollte und Hans kommt ganz schön unter die Räder. Ohne jetzt von der Geschichte zu viel wegzugeben, könnte auch gesagt werden; Bond nimmt ein Sabbatical - wenn auch nicht freiwillig - und trifft danach einen Gegner, der nicht nach der Weltherrschaft giert sondern auf ganz persönliche und unangenehme Rache sinnt.
Eins noch, wer Ridley Scott's Blade Runner schätzt, wird im neuen Bond goutieren können, wie visionär und zukunftsträchtig Scott's Film aus dem Jahr 1982 war, wenn diesmal die Hochhausschluchten Shanghai's den realen visuellen Hintergrund in Echtzeit bieten.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 11. November 2012
Savages (gesehen Oktober 2012 - amerikanisches Original - im Metropolis) - Regier: Oliver Stone
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
Furioses Drogenmärchen, basierend auf einem Roman von Don Winslow, der schon in seinem vorletzten Roman "The power of the dog" den gesamten amerikanisch-mexikansichen Drogen-Wahnsinn bzw. die Verlogenheit der damit verbundenen Antidrogenpolitik auf den Punkt brachte, bevor der Rest der journalistsichen Welt anfing über Massenabschlachtungen oder andere Greul aus dieser Region zu berichten.
Ein moralischer Standpunkt: "Drogen sind schädlich und Menschen können damit nicht umgehen, also muss der Staat seine Schäfchen schützen" zerreisst und unterwandert das gesamte politische uund wirtschaftliche System, wie schon während der Prohibition in den USA 1920 - 1933.
Wie sich in diesem Umfeld von Merger & Aquisitions eine "menage a trois" durchs Leben schlägt, zeigt der Film atemlos, chaotisch, furios, brutal, spannend und verdammt charaktertreu.
Ach so; und natürlich wird wunderbar auf den Punkt gebracht, dass das bürgerliche Delektieren an diesem ach so abenteurlichen Sujet vor allem eins bedeutet: "Keiner dieser kinoschauenden Bürger würde auch nur 10 Minuten in dieser Welt überleben, in der nur der Stärkere oder der, der bereit ist die grössten Grausamkeiten zu begehen am Leben bleibt an Leib und Seele geschunden.
Eine Lebensidee mit etwaigem Happy-End ist schwer vorstellbar, bzw. die Charakterdeformationen die ein Mensch im Laufe dieses Wahnsinns durchmacht -wenn er es denn überhaupt überlebt - wird es schier unmöglich machen später noch sein/ihr Leben zu leben.
Merke: "Crime does not pay!" und eine 3er-Beziehung hatte Gott zumindest für Amerikaner noch nie vorgesehen.
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Jochen F. Schude
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
Furioses Drogenmärchen, basierend auf einem Roman von Don Winslow, der schon in seinem vorletzten Roman "The power of the dog" den gesamten amerikanisch-mexikansichen Drogen-Wahnsinn bzw. die Verlogenheit der damit verbundenen Antidrogenpolitik auf den Punkt brachte, bevor der Rest der journalistsichen Welt anfing über Massenabschlachtungen oder andere Greul aus dieser Region zu berichten.
Ein moralischer Standpunkt: "Drogen sind schädlich und Menschen können damit nicht umgehen, also muss der Staat seine Schäfchen schützen" zerreisst und unterwandert das gesamte politische uund wirtschaftliche System, wie schon während der Prohibition in den USA 1920 - 1933.
Wie sich in diesem Umfeld von Merger & Aquisitions eine "menage a trois" durchs Leben schlägt, zeigt der Film atemlos, chaotisch, furios, brutal, spannend und verdammt charaktertreu.
Ach so; und natürlich wird wunderbar auf den Punkt gebracht, dass das bürgerliche Delektieren an diesem ach so abenteurlichen Sujet vor allem eins bedeutet: "Keiner dieser kinoschauenden Bürger würde auch nur 10 Minuten in dieser Welt überleben, in der nur der Stärkere oder der, der bereit ist die grössten Grausamkeiten zu begehen am Leben bleibt an Leib und Seele geschunden.
Eine Lebensidee mit etwaigem Happy-End ist schwer vorstellbar, bzw. die Charakterdeformationen die ein Mensch im Laufe dieses Wahnsinns durchmacht -wenn er es denn überhaupt überlebt - wird es schier unmöglich machen später noch sein/ihr Leben zu leben.
Merke: "Crime does not pay!" und eine 3er-Beziehung hatte Gott zumindest für Amerikaner noch nie vorgesehen.
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Jochen F. Schude
Samstag, 13. Oktober 2012
Madargaskar III (gesehen im Okt. 2012 im Cineplex Olpe) - Eric Darnell & Tom McGrath Meine Meinung: "2 = Cool"
Wie gesagt: "Kuhl"!
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Jochen F. Schude
Montag, 27. August 2012
Prometheus
Prometheus (gesehen im August 2012 (amerikanisches Original) im Metropolis)) - Ridley Scott
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"
Ufftata; wenn der Mann der im Alleingang dem Science-Fiction Genre zwei der faszinierensden Bezugpunkte auf die Landkarte gezaubert hat (Alien 1979 und Bladerunner 1982), sich auf macht einen neuen Film dieser Gattung zu zeigen, dann biegen sich die Balken der Erwartung und die Gerüchteküche läuft auf allen 8 Gasflammen!
Um es kurz zu machen, die Visualität ist gigantisch, der Sound fesselnd, die Geschichte bis zu einem gewissen Punkt schlüssig und der Schauer "sophisticated".
Ob das alles letztlich viel Sinn macht, sollen Andere bereden- und urteilen, dass aber die menschliche Psyche arge Volten schlägt, wenns um das Erreichen persönlicher Ziele geht ist geschenkt. Das aber schliesslich eine Abenteuergeschichte eben die gleiche bleibt, ob nun im Western sich vor Indianern gefürchtet wird, oder bei der Schatzsuche alle Beteiligten ihre eigene Suppe kochen, war schon immer so; egal in welcher Zeit und schnurzegal an welchem Ort im Universum.
Also: Hinsetzen, 3D Brille säubern und sich hineinziehen und fallen lassen.
Ob eine Fortsetzung unbedingt nötig ist, ist müssig, denn auch der nächste Film wird die Frage: "Wo kommen wir her" nicht wirklich beantworten können oder werden.
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Jochen F. Schude
Snow White and the huntsmen
Snow White and the huntsmen (gesehen im Juni 2012 (amerikanisches Original) im Metropolis)) - Rupert Sanders
Meine Meinung: "3 = Hat was"
Schneewittchen mal anders. Kein dem Schicksal ausliefertes Mädchen, sondern eine wehrhafte junge Frau, die sich mit der buckeligen Verwandschaft rumschlagen muss.
Schmissig umgesetzt mit einer wirklich bösen Stiefmutter, in deren Rolle Charlize Theron sich räkelt und suhlt. Popcorn Kino von gutem Niveau, was den Kinobesucher nicht schlecht unterhalten aus dem Kino entlässt.
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Jochen F. Schude
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