Star Trek Into Darkness (gesehen Mai 2013 im Metrolpolis - OV - Regie: J. J. Abrahams
Meine Meinung: "3 = Hat was"
Ja, ja, der verflixte zweite Teil einer Reihe!
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Jochen F. Schude
Freitag, 17. Mai 2013
Montag, 4. Februar 2013
Homeland (gesehen Jan.-Feb. 2013 im Netz - OV - Regie: Michael Cuesta, Guy Ferland, Daniel Attias, Clark Johnson und Jeffrey Nachmanoff
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"
Gretas Erkältung wollte nicht schwinden und so hatte ich einige Nachtschichten vor mir um meiner Tochter beim gesunden beizustehen. Also suchte ich am ersten Abend nach englischsprachiger Ablenkung im Netz; ward fündig und dachte mir: "Mal sehen was dran ist am Homeland-Hype (Die Crew von 24 sei involviert; die Schauspieler wären umwerfend; der Plot um keine Volte verlegen und das gängige Cliche von Guten/Böse - Weiss/Schwarz sei mit einem aufregenden Grau ersetzt worden)".
Was soll ich sagen; es ist/war der Wahnsinn. Die erste Folge zeigt so viele Ambivalenzen und durchgeknallte Situationen, dass die normale Seherwartung eins und andere Mal in die Irre gelenkt wird und das Verlangen nach dem "Wie geht das jetzt weiter?" immer grösser wird.
Nebenbei wird der gesamte Kampf (USA und alle Verbündeten) gegen den Terror und der Terror der Gegenseite in all seiner Menschenverachtung und Unglaubwürdigkeit karikiert und so auf den Punkt gebracht.
Es ist nur logisch das in dieser Katatonie nur ein Borderliner die wahren Momente erkennt oder zumindest erahnt was wirklich abgeht und so den Apparat eins und andere mal wieder auf die richtige Spur bringen kann.
Diese Rolle der Carri Mathison (gespielt von Claire Danes - sie war mal Julia an der Seite von Leornado De Caprio) hat das Fernsehen so noch nicht gezeigt. Wenn dieses Gesicht heult, sich freut oder unsicher ist, bricht ein Orkan an Gefühlen durch die Matschscheibe. Der Gegenpart Nicolas Brody (Damian Lewis ) steht dem in nichts nach und vermittelt mehr als intensiv die Zerrissenheit eines aus 8 Jahren Gefangenschaft entkommen Soldaten.
Die beiden Hauptcharaktäre werden aber erst so richtig zum leuchten gebracht durch einen Haufen an Nebenrollen, die alle für sich eine weitere Kritik wert wären. Wenn die Hauptbesetzung also Helden sind, dann frage ich mich was eigentlich Verlierer sind bzw. wie die wohl aussehen!
Die Dialoge (die Aktionszenen des NICHT SAT1, RTL oder Pro7 Guckers) sind teilweise so vielschichtig angelegt, dass das überhören einer Nuance einen aus der Kurve fliegen lässt.
Wenn es dann aber Aktion gibt, geht es auch richtig zur Sache bzw. sie potenziert die zuvor aufgebaute Spannung ins fast Unerträgliche und lässt einem die Nerven klingeln.
Die Frage: "Ist er/Brody jetzt ein gehirngewaschener Attentäter - "The Manchurian Candidate" lässt grüssen" gilt es zu beantworten und das wird in 24 Folgen bravourös orchestriert.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 20. Januar 2013
Django unchained
Django unchained (gesehen Januar 2013 in der Astor Filmlounge) - Regie: Quentin Tarantino
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"
Eine Melange von gewaltigen Bildern, gespannt über den Rahmen der Sklaverei produziert einen Western, der zwischen politischem Statement, Film-Buff Rätseleien, Genre-Fingerübungen und ultra Gewaltätigkeiten oszilliert.
Eine der schönsten Szene zeigt einen Versuch des sich gerade heranbildenden Ku Klux Klans mit schlecht sitzenden respektive geschneiderten Masken, der raubt und tötet und dies als politisches Statement zu verkaufen versucht.
Der weisse Mann kommt schlecht weg in dieser Geschichte, definiert er seine Überlegenheit doch nur durch Gewalt und Disrespekt.
Von allen männlichen Rollen, sind vielleicht 5% mit Grips im Kopf ausgestattet. Der Bodensatz der amerikanischen Nation ist ein Haufen halbdebiler, ungebildeter und dreckiger Kreaturen! Das ist ein politisches Statement.
Ich hätte den Film20 Minuten kürzer gemacht und nachdem einmal die blutspritzende Gewalt durchdekliniert war, es bei diesem einen Mal belassen.
Schliesslich hat jeder einer wunderbaren und skurilen Geschichtsstunde beigewohnt und wurde dabei glänzend unterhalten. Bravo.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 6. Januar 2013
7 Psychos
7 Psychos (gesehen Dezember 2012 im Off-Broadway OVmU) - Regie: Martin McDonagh
Meine Meinung: "3 = Hat was"
Ein Drehbuchschreiber steckt im Berufsdilemma einer sich nicht entwickeln wollenden Geschichte. Er kommt nicht weiter und sucht in seinem Umfeld (arbeitslose Schauspieler, Hundeentführer und deren Klientel) nach Inspiration. Irgendwann wird eine Zeitungsanzeige aufgesetzt und jetzt kann in der L.A. eigenen Idiotensammlung nach Geschichten gesucht werden.
Es gibt viele Tote. Manche dramaturgisch wertvoll manche total überflüssig. Es gibt wundervolle Auftritte, insbesondere die von Christopher Walken und Tom Waits aber auch arg Belangloses.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, der Regisseur hätte mehr auf die Fähigkeiten seines Publikums und den Spielwitz seiner Protagonisten vertraut als jede Idee zu bebildern anstatt sie im Dialog oder auch als Monolog sich kaprizieren zu lassen.
Zum Schluss bleibt wenig. Die Unterhaltung war okay, die Ausnahmen reissen die ganze Chose nicht raus und wenn mich jemand fragen würde, was für eine Szene mir besonders in der Erinnerung geblieben ist, dann wäre es schwer eine zu zitieren. Hrmmmmmmmmmmmmmm.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 2. Dezember 2012
Killing them softly (gesehen Dezember 2012 im Off-Broadway OVmU) - Regie: Andrew Dominik
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
Ein idiotensicherer Plan soll von 2 Idioten umgesetzt werden und tritt so eine Lawine von skurrilen, aberwitzigen, grausamen und schwer ertragbaren Aktionen los.
Auch in der Unterwelt kann nicht sein was nicht sein darf! Brad Pitt mimt den abgeklärten, immer freundlichen und immer einen konstruktiven Lösungsvorschlag habenden Scharfrichter. Überall hängt "Red Tape" (bürokratischer Irrsinn) wie eine Bleiweste an allen Protagonisten. Es gäbe eine einfach und saubere Lösung = 3 Tote; aber das Coporate America des Verbrechens ist mittlerweile genauso bewegungsunfähig wie sein ziviles Pendant. Ergo gibt es noch mehr Tote die von einen unglaublichem Menge an Geschwafel begleitet wird. Ich habe lange keinen Film mehr gesehen (selbst Tarantino verblasst da - insbesondere weil seine Dialoge feingewirkte Teppiche sind im Gegensatz zu dieser Flut an Banalitäten) in dem soviel geredet wurde - der Wahnsinn. Alle in diesem Kaleidoskop durchgeknallter Charaktäre, sind selbst auf den ersten Blick durch nichts von normalen Menschen zu unterscheiden, ausser dass sie halt ihr Geld mit Mord, Raub oder anderem kriminellen Kram verdienen.
Wie weit diese Welt von der Unseren entfernt ist, zeigt eine Szene in wunderbarerweise, als dass die Polizei genau den Teil Gruppe hochnimmt, der am harmlosesten ist. Vom Rest des Dramas und sienen Konsequenzen aber hat sie nicht die leiseste Ahnung.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 25. November 2012
Skyfall (gesehen November 2012 im Cinedom) - Regie: Sam Mendes
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
50 Jahren Bond, das wird für Hans - äh - James etwas besonderes werden. Im Englischen gibt es die Phrase "Close up and personal" wenn es besonders haarig und unangenehm wird; und so kommt es dann auch. Alles Vertraute verblasst - nichts funktioniert mehr wie es eigentlich sollte und Hans kommt ganz schön unter die Räder. Ohne jetzt von der Geschichte zu viel wegzugeben, könnte auch gesagt werden; Bond nimmt ein Sabbatical - wenn auch nicht freiwillig - und trifft danach einen Gegner, der nicht nach der Weltherrschaft giert sondern auf ganz persönliche und unangenehme Rache sinnt.
Eins noch, wer Ridley Scott's Blade Runner schätzt, wird im neuen Bond goutieren können, wie visionär und zukunftsträchtig Scott's Film aus dem Jahr 1982 war, wenn diesmal die Hochhausschluchten Shanghai's den realen visuellen Hintergrund in Echtzeit bieten.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 11. November 2012
Savages (gesehen Oktober 2012 - amerikanisches Original - im Metropolis) - Regier: Oliver Stone
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
Furioses Drogenmärchen, basierend auf einem Roman von Don Winslow, der schon in seinem vorletzten Roman "The power of the dog" den gesamten amerikanisch-mexikansichen Drogen-Wahnsinn bzw. die Verlogenheit der damit verbundenen Antidrogenpolitik auf den Punkt brachte, bevor der Rest der journalistsichen Welt anfing über Massenabschlachtungen oder andere Greul aus dieser Region zu berichten.
Ein moralischer Standpunkt: "Drogen sind schädlich und Menschen können damit nicht umgehen, also muss der Staat seine Schäfchen schützen" zerreisst und unterwandert das gesamte politische uund wirtschaftliche System, wie schon während der Prohibition in den USA 1920 - 1933.
Wie sich in diesem Umfeld von Merger & Aquisitions eine "menage a trois" durchs Leben schlägt, zeigt der Film atemlos, chaotisch, furios, brutal, spannend und verdammt charaktertreu.
Ach so; und natürlich wird wunderbar auf den Punkt gebracht, dass das bürgerliche Delektieren an diesem ach so abenteurlichen Sujet vor allem eins bedeutet: "Keiner dieser kinoschauenden Bürger würde auch nur 10 Minuten in dieser Welt überleben, in der nur der Stärkere oder der, der bereit ist die grössten Grausamkeiten zu begehen am Leben bleibt an Leib und Seele geschunden.
Eine Lebensidee mit etwaigem Happy-End ist schwer vorstellbar, bzw. die Charakterdeformationen die ein Mensch im Laufe dieses Wahnsinns durchmacht -wenn er es denn überhaupt überlebt - wird es schier unmöglich machen später noch sein/ihr Leben zu leben.
Merke: "Crime does not pay!" und eine 3er-Beziehung hatte Gott zumindest für Amerikaner noch nie vorgesehen.
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Jochen F. Schude
Meine Meinung: "1 = Ein muss"
Furioses Drogenmärchen, basierend auf einem Roman von Don Winslow, der schon in seinem vorletzten Roman "The power of the dog" den gesamten amerikanisch-mexikansichen Drogen-Wahnsinn bzw. die Verlogenheit der damit verbundenen Antidrogenpolitik auf den Punkt brachte, bevor der Rest der journalistsichen Welt anfing über Massenabschlachtungen oder andere Greul aus dieser Region zu berichten.
Ein moralischer Standpunkt: "Drogen sind schädlich und Menschen können damit nicht umgehen, also muss der Staat seine Schäfchen schützen" zerreisst und unterwandert das gesamte politische uund wirtschaftliche System, wie schon während der Prohibition in den USA 1920 - 1933.
Wie sich in diesem Umfeld von Merger & Aquisitions eine "menage a trois" durchs Leben schlägt, zeigt der Film atemlos, chaotisch, furios, brutal, spannend und verdammt charaktertreu.
Ach so; und natürlich wird wunderbar auf den Punkt gebracht, dass das bürgerliche Delektieren an diesem ach so abenteurlichen Sujet vor allem eins bedeutet: "Keiner dieser kinoschauenden Bürger würde auch nur 10 Minuten in dieser Welt überleben, in der nur der Stärkere oder der, der bereit ist die grössten Grausamkeiten zu begehen am Leben bleibt an Leib und Seele geschunden.
Eine Lebensidee mit etwaigem Happy-End ist schwer vorstellbar, bzw. die Charakterdeformationen die ein Mensch im Laufe dieses Wahnsinns durchmacht -wenn er es denn überhaupt überlebt - wird es schier unmöglich machen später noch sein/ihr Leben zu leben.
Merke: "Crime does not pay!" und eine 3er-Beziehung hatte Gott zumindest für Amerikaner noch nie vorgesehen.
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Jochen F. Schude
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