Donnerstag, 16. Januar 2020

Star Wars - The Rise Of Skywalker



Star Wars - The Rise Of Skywalker (gesehen Dezember 2019 - Cinemaxx Bremen) - Regie:  J.J. Abrams - Drehbuch: Chris Terrio, J.J. Abrams

Meine Meinung: "3 = hat was"

Da geht er dann zu Ende - nach 34 Jahren - der Kampf zwischen der dunklen und guten Seite der Macht. Tja; und irgendwie ist das alles ein schön anzusehender Augenschmaus aber eine doch eher langweilige Story. Ich gehöre zu der Fraktion, die da weitergemacht hätte wo Teil VIII aufhört und wäre nicht wieder in die konservativen Fusstapfen von Teil VII zurückzukehrt. Aber eine Geldmaschine ist schwer von einem neuen Kurs zu überzeugen; leider und deshalb fehlt hier der richtige Pfiff.
Wie gesagt, die Sets, die visuelle Umsetzung; alles unglaublich und teilweise atemberaubend, aber wozu das Ganze? So zeigt sich zum Schluss das dieses ganze Eso-Gemurmel nur richtig Sinn macht, wenn die Protagonisten einen mitnehmen, bzw. eine mitzufiebernde Reise machen.
Also, nach 34 Jahren ist Schluss und das ist auch gut so. Wenn mich heute jemand fragt welcher  Teil von Starwars mir in den letzten 10 bis 20 Jahren wirklich gefallen hat, dann fällt mir immer "Rogue one" ein. Eine abgeschlossene Geschichte; interessante Protagonisten - mit denen mitgefiebert werden konnte - und eine Geschichte die eine emotionale Wucht entfaltete; alles das fehlte zum Schluss der Skywalker Saga.

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Jochen F. Schude

Montag, 13. Januar 2020

3 Engel für Charly


3 Engel für Charly (gesehen Januar 2020 - Cinedom) - Regie:  Elizabeth Banks - Drehbuch: Elizabeth Banks, Evan Spiliotopoulos

Meine Meinung: "3 = hat was"

Tada; da sind sie wieder, die Mamsellen, die es drauf haben, allerdings in einer seit dem letzten Film aus dem Jahr 2003, gepimpten Besetzung.
Für meine Zwillingstöchter Greta und Ida war das ein Teil ihres Geburtstagsgeschenkes. Was will oder soll ich also als alter Vater zu diesem Werk sagen, neben dem "Thumbs-up" meiner Kinder.
Ein nicht allzu durchsichtiger und sich nicht so neibenbei aufdröselnder Plot; Männerfiguren mit denen nicht wirklich ein Blumentopf zu gewinnen ist und FrauenPower ago-ago. Einzeln sind wir schon kuhl aber gemeinsam machen wir die bösen Jungs zur Schnecke, egal ob per Karate, Verführung oder mit dem Auto. Alles sehr unterhaltsam, hübsch anzuschauen und fürs Zielpublikum gut zugeschnitten. Was will man (Mann) mehr an einem Sonntagnachmittag.

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Jochen F. Schude

Freitag, 10. Januar 2020

Queen & Slim

Queen & Slim (gesehen Januar 2020 - OmdU Off-Broadway) Regie:  Melina Matsoukas - Screenplay: Lena Waithe - Story: James Frey

Meine Meinung: "1 = Sähr Kuhl - Ein Muss"

Zwei Menschen schwarzer Hautfarbe sitzen in einem nicht wirklich anheimelden Restaurant und versuchen ihr Tinder-Date auf Touren zu bringen. Sie eher kurzangebunden und er freundlich insistierend, aber irgendwie ist klar: "Datt wird nix!"
120 Minuten später ist klar: "Wow, datt' is' watt; datt' ist sogar richtig watt'!" Die nach dem Verlassen des Restaurants beginnende Reise bzw. Flucht der Beiden, lässt sie sich näher kommen - was mit diesem Szenario als Startpunkt eher stockend gerät - schweisst sie langsam zusammen - ein sich Stellen der Polizei käme unter diesen Umständen einem Todesurteil gleich - und produziert ein Kaleidoskop irrwitziger Situationen. Wow; was ein Trip.
Alleine die Idee während der Flucht in einen Tanzschuppen zu gehen um dort wie in Abrahams Schoss alles um sich herum zu vergessen hat so einen Drive, eine Eleganz und gleichzeitige Melancholie, wie ich es lange nicht mehr im Kino erlebt habe. Ganz, ganz wunderbar.
Der ganze Film ist in dieser Art ein bisschen auf Links gedreht. Das fängt mit den wunderbaren Hauptdarstellern  Jodie Turner-Smith und Daniel Kaluuya an (sie ist sowas von größer als er)  und setzt sich bei allen Protagonisten fort. Die Erwartungshaltung der Zuschauer ist zum Spiel freigegeben und es ist nie sicher ob diese jetzt gerade sympathische Person, nicht vielleicht doch ein andere Agenda hat oder umgekehrt. Wie gesagt, die 2 Stunden vergehen wie im Fluge und am Schluss herrscht im Kino absolute atemlose und betäubte Stille.

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Donnerstag, 9. Januar 2020

Hotel Artemis

Hotel Artemis (gesehen September 2018 - OV Metropolis) - Regie:  Drew Pearce - Drehbuch: Drew Pearce

Meine Meinung: "2 = cool"

Was tun, wenn der Bankraub in einem zukünftigen sehr gebeutelten L.A. schief geht und er/sie die sich eingefangenen Kugeln nicht selber - in westernmanier - mit einer über dem Feuer erhitzen Klinge aus dem Leib schneiden kann.
Genau; der geschundene Dieb checkt im Members-Only Hotel Artemis (Artemis - griechische Göttin der Jagdt) ein und hofft in der Notaufnahme auf Genesung.
Jodie Foster spielt hier die bemutternde Oberkrankenschwester und muss nebenher noch schauen, dass ihr Etablissement und Rückzugsort nicht unter die Räder kommt bzw. dem im überigen L.A. herrschenden Chaos anheim fällt.
So truddeln nach und nach alle Protagonisten mit allen ihren Geschichten und psychoanalytischen Gepäck ein und der Kabale steht nichts mehr in Wege.
Einiges gerät dabei recht "trashy" aber insgesamt sind die "Gewalt Pas de deux's" sehr stimmig und unterhaltsam choreographiert.
Was mir besonders gefiel, waren die Tricks mit denen Jody Foster es schafft sich von der ihr zugeschriebenen Erwartungshaltung als Schauspielerin zu entledigen. Sie erinnert an Marlon Brando im Paten Teil 1, wo er sich 2 Tampons in die Backen schob und ab da an nuscheln konnte und ein vollkommen andersartiges und nie dagewesenes Mienenspiel aufzog. In diesem Fall hinkt die Frau Foster und schon bekommt ihr Spiel alle möglichen neuen und skurielen Facetten.

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Le Mans 66

Le Mans 66 (gesehen November 2019 - OmdU Off-Broadway) Regie:  James Mangold - Drehbuch: Jez Butterworth, John-Henry Butterworth

Meine Meinung: "1 = Sähr Kuhl"

Wie werden Autos verkauft in den 60zigern, was sind überhaupt Autos zu dieser Zeit? Ein Transportmittel, eine Rennmaschine, ein Fetisch, der sich noch besser verkaufen liesse wenn ein männliches und testosteron gesättigtes Image damit verbunden wäre.
So etwa denkt sich das die Ford Motor Company Anfang 1964 und versucht deshalb die Ferrari Vorherrschaft in Le Mans zu brechen.

So etwas bekommen nur extreme Charaktere hin und davon handelt diese Geschichte eigentlich. Wie man zusammen findet & arbeitet, sich streitet, sich zusammenrauft, einander vergibt bzw. füreinander einsteht. Mit diesem Timbre als Grundlage braucht es dann auch keine CGI Orgien um eine spannende, facettenhafte und immer unterhaltsame Renngeschichte zu erzählen, wobei Matt Damon  und Christian Bale die Story umso glaubwürdiger machen. Alleine die Szenen wenn Matt Damon sich in seinen Cobra schwingt und vor lauter Motorkraft es nicht schafft den Wagen ohne schlingerndes Heck eine Strasse runterzufahren, lassen einen schmunzeln.

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Freitag, 30. Oktober 2015

The Marsian


The Martian (gesehen Oktober 2015 - OmdU Off-Broadway) Regie:  - Drehbuch:   - Buch:

Meine Meinung: "2 = cool"

Mars: The final frontier. These are the endeavors of Mark Watney and his 2 year adventure: exploring a strange new world, to seek out new ways of survival and to boldly return from the death as no-one has done before.
So oder so ähnlich könnte die Star Trek Phrase umformuliert werden um diesen Film zu beschreiben.

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Montag, 19. Oktober 2015

Sicario

Sicario (gesehen Oktober 2015 - OmdU Metropolis) - Regie:  Denis Villeneuve - Drehbuch:
Meine Meinung: "2 = cool"

Was machen eigentlich all diese amerikanischen Regierungsagenturen (CIA, DOD, FBI, HLS, DEA usw.usf) wenn es darum geht den "War on Drugs" zu führen.
"Well", es soll jetzt nicht darüber philosophiert werden ob dieser Krieg Sinn macht, oder er überhaupt gewonnen werden kann oder will und ob ein staatlich kontrolliertes Drogenmonopol diesem ganzen Wahnsinn den Boden unter den Füssen wegziehen und eine wahrlich beflügelende Diskussion über die moralischen und ethischen Werte die ihn bedingen, flugs in Gang setzten würde.
Geschenkt; wie sagt der Kölner "Ett is wie ett is" und so beginnt für eine FBI Agentin Kate Macer eine wahrhaft alptraumhafte Reise durch die obig beschriebene Gemengelage und Ihre eigene Wertewelt.
Was mir an diesem Film besonders gefallen hat, ist sein Sound. Klingt vielleicht irritierend, aber hier waren Artisten am Werk und es ist wahrlich eine Kunst die ohnehin schon starken Bilder mittels dieses Geräuschteppichs noch einen Dreh mehr zu geben.
Zum Schluss so scheint es siegt die persönliche Getriebenheit, womit das Thema der Moral und Ethik wieder in fetten Lettern durchs eigene Unterbewusstsein huschen darf und es sich fragen lässt, waren das jetzt 2 Stunden extrem gut gemachter Unterhaltung oder war da noch etwas Anderes?

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