Sonntag, 7. September 2008

Kritik über "Wanted"





Wanted (gesehen im September 2008) - Timur Bekmambetov
Meine Meinung: "3 = Hat was"

Ja mei; eine oder zwei coole (also wirklich coole) Aktionszenen machen noch keinen Sommer. Leider. Solange unser Protagonist noch zweifelt, sich wie ein normaler Mensch verhält, Schiss hat und sich seiner selbst dabei nicht wirklich schämt, hat das ganze noch Charme und Witz. Wenn er aber dann einer der "Choosen One's" wird, geht dem Film mit jeder neuen Brutalität die es braucht um ihm sein neues Selbstverständnis einzubleuen, die Zuneigung des Zuschauers flöten.
Aber wie schon gesagt; der Aktionenszenen solange sie nicht wiederderholt werden haben es wirklich in sich.


Jochens Websit/d/e

Montag, 25. August 2008

Kritik über "The Dark Knight"







The Dark Knight (gesehen im August 2008) - Christopher Nolan
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Uff;

Jochens Websit/d/e

Freitag, 22. August 2008

Kritik über "Star Wars: The Clone Wars"






Star Wars: The Clone Wars (gesehen im August 2008) - Dave Filoni
Meine Meinung: "4 = Geht so"

Überflüssig wie ein Kropf, ist die impulsive Beschreibung dieses Films. Mit ein wenig Nachdenken kommen aber auch noch andere Assoziationen. In dieser Animations-Adaption haben die Macher es zumindest geschafft sich ein wenig vom stocksteifen Ton der Schauspieler-Adaption zu lösen. Es wird geblödelt, gefrozelt das es zumindest die Clone-Roboter darüber ein ums andere Mal in Stücke reisst. Das sich auch in dieser Fassung ein Hauch von Dostojewski nicht vertreiben lässt, liegt allerdings mal wieder an einer unglaublichen Anhäufung von Glaxieen, Planeten und Stammesnamen, die eigentlich mehr verwirren, als das Gesehene erklären. Schliesslich ist alles ein wüstes Geballere und Schwertgekämpfe, ziemlich kurzweilig aber wie gesagt auch nicht wirklich unüberflüssig.

Jochens Websit/d/e

Sonntag, 10. August 2008

Kritik über "Mongol"





Mongol (gesehen im August 2008) - Sergei Bodrov
Meine Meinung: "2 = Cool"

Wow. Dschingis Khan mal aus einer anderen Sicht und auch gleich umso gewaltiger. Das grosse Herrscher etwas haben müssen, was sie vom Rest abhebt, ist klar. Was es dann aber ist und wie dieser Charakter geformt wurde, erzählt dieses bildgewaltige Epos (Teil II und III werden noch folgen) über Temüdschin; sehr faszinierend.

Jochens Websit/d/e

Montag, 21. Juli 2008

Kritik über "Hancock"






Hancock (gesehen im Juni 2008) - Peter Berg
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

In einer Szene zeigt Hancocks neuer Freund, der zuvor von ihm in spektakulärer aber sehr zerstörerischer Art gerettet wurde und seines Zeichens Imageberater ist, eine Serie von Comicbüchern, die Superhelden in verschiedensten Kostümen darstellen und fragt ihn; "Was ihm zu diesen Bildern einfällt"? "Schwul" sagt Hancock zum Ersten, "noch schwuler" zum Zweiten und "norwegisch schwul" zum Letzten. Auf diese erfrischend krude Weise geht der gesamte Film mit dem normalerweise sehr vorhersehbaren Thema der Superhelden um. Unsere Fähigkeiten bzw. Privilegien sind immer mit einer Verantwortung für uns selbst oder andere verknüpft! So ist eben das Leben, egal ob mit oder ohne Superkräfte. Das Hancock trinkt, ungewaschen im Penner-Stil seinen Job nachgeht, sehr reizbar ist und bei seinen Rettungsaktionen mehr Unmut und Blechschäden als Begeisterung erzeugt, ist das Tableau auf dem in sehr unterhaltsamer, emotional engagierender und alle Aktionfilmaspekte bediendende Weise die Einbahnstrasse Superheld/Aktionfilm/einfälltige Geschichte erfolgreich umschifft wird. Bravo.

Jochens Websit/d/e

Donnerstag, 17. Juli 2008

Kritik über "Youth without Youth"






Youth without Youth (gesehen im Juni 2008) - Francis Ford Coppola
Meine Meinung: "4 = Geht so"

Kann irgendjemand sagen, wann Francis Ford Coppola seinen letzten Film gedreht hat. Nein; muss ich googln gehen; vor 10 Jahren glaube ich; und das ist des Pudels Kern. Diese wirklich faszinierende Geschichte von Naturphänomenen, Seelenwanderung, Paralleluniversen, der "Doppelgänger Mythologie" und schliesslich einer epischen Lovestory wird so unsophisticated aber gleichzeitig in atemberaubenden schönen Bildern gezeigt, dass wenn Coppola heute nicht das Recht auf den "Final Cut" hätte, meine Hoffnung auf seinem "Directors Cut" liegen würde, der uns die wirkliche Vision dieses Filmes zeigen würde. Leider hat er aber heute schon den "Final Cut" und so zerstiebt diese Hoffnung wie die Orientierung des Kinobesuchers während er den Film schaut. Nach gut 100 Minuten könnte eigentlich nach jeder Schwarzblende Schluss sein, aber nur Coppola weiss warum es nochmal weitergehen muss. Puh, das tut weh! Nichtsdestotrotz hat der Film seine Momente.

Jochens Websit/d/e

Samstag, 21. Juni 2008

Kritik über "Ironman"





Ironman (gesehen im Mai 2008) - Jon Favreau
Meine Meinung: "1 = Ein muss"

Ta.tada.ta; wunderbar! Wenn die Hauptfigur sich nicht so fürchterlich ernst nehmen muss, im Laufe der Geschichte mindestens eine Metamorphose durchmacht und dabei Mensch bleibt, dann funktionieren Superheldenfilme spitzenmässig. Eine anderes so gelunges Werk ist "Hellboy". Wenn dann, in diesem Sinne auch noch alle Figuren mit "richtigen" Schauspielern/innen (Robert Downey Jr., Terrence Howard, Jeff Bridges und Gwyneth Paltrow) besetzt sind, die sich regelrecht austoben oder endlich mal Sachen machen dürfen, die ihnen so normalerweise nicht zugestanden werden, dann bekommt der Kinogänger Popcornkino auf höchstem Niveau geliefert; aufregend, lustig, unterhaltsam und cool!

Jochens Websit/d/e