Sonntag, 31. Mai 2015
Mad Max - Fury Road
Mad Max - Fury Road (gesehen Mai 2015 - Cinedom) - Regie: George Miller
Meine Meinung: "1 = ein muss"
"Girl Power" - was immer über diesen Film bis dato geschrieben wurde, also: Action-Roller-Coaster; Action der Action wegen; sinnentleertes Macho-Tohuwahobu; Endzeitwahnsinn; was auch immer - schliesslich braucht es etwas Sinnstiftendes; und hier heisst das: "Girl-Power".
Unglaublich dynamsiche Action; herzrasender Rausch an Farben und Formen; banale Dialoge und wie es eine gute Freundin charakterisierte: "Rein in die Wüste, raus aus der Wüste, aus die Maus"; also nihilististisch, wortkarg, ungeheuer rasant und extrem unterhalsam.
Bravo!
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Jochen F. Schude
Dienstag, 17. März 2015
Kingsmen
Meine Meinung: "3 = hat was"
Ein wilder Mix aus James Bond und U.N.C.L.E Anleihen und jedwedem anderen Agenten Setup, produziert einen aufregenden Reigen alt bekannter Szenen und Bilder.
Coming of age; die nächste Generation; kuhle Anzüge und keine Anzüglichkeiten; aber dafür Gewaltorgien bei denen der Asphalt Blasen schlägt und nur eine parodistische Überhöhung den Tag rettet, operetten sich durch 120 Minuten, die eine eigentümliche Leere hinterlassen.
Netter Versuch, aber ich denke das U.N.C.L.E Remake wird der bessere der beiden Filmen sein.
Ach so, der lispelnde Samuel L. Jackson ist schon schräg; aber so richtig bösewichtig isses dann auch wieder nicht.
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Jochen F. Schude
Montag, 16. März 2015
Focus
Meine Meinung: "3 = hat was"
Irgendwie alles schonmaldagewesen. Schöne Volten, aber so richtig vom Hocker reissen tat das Einen (mich) dann doch nicht. Der Dialog zweier Twens beim rausgehen, traf die Sache dann wohl doch genauer als mein altersgeprägter filmkritischer Blick; "He was cute, was'nt he; and together (Will Smith & Margot Robbie) they made a dashing couple!
Also da liegt der Hase im Pfeffer und so durchschnittlich kann er dann doch nicht gewesen sein; also der Hauptdarsteller und der ganze Film.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 15. Februar 2015
Inherent Vice
Inherent Vice (gesehen Februar 2015 - Metropolis - VO) - Regie: Paul Thomas Anderson Buch: Thomas Pynchon
Meine Meinung: "1 = Muss"
Was müssen die 70ziger für ein Trip gewesen sein. In einem solchen versucht ein dauerbekiffter P.I. seine ehemalige Freundin bzw. deren verschwundenen Freund zu finden, wobei sie auch noch irgendwie irgendwo verloren geht und dann auch nicht unbedingt klar ist ob sie nun seine ehemalige oder seine wirkliche Freundin ist.
Nach und nach wird es dem Zuschauer genauso schummerig im Kopf wie dem Protagonisten auch ohne andauernd alles was narkotischen Charakter hat, zu schlucken, zu rauchen oder anderweitig zu inhalieren.
Nun sind Geschichten von Thomas Pynchon nicht unbedingt geradeaus auf ein Ziel losgehende Gebilde und "Inherent Vice" / "Natürliche Mängel" ist noch eine der Gradlinienigeren, aber was hier so an versandenden Enden und irrwitzigen Fährten gelegt wird ist schon ausserordentlich.
Nach 2einhalb Stunden ist die Geschichte plötzlich zu Ende und es wäre überhaupt kein Problem gewesen dem Assemble noch eine weitere Stunde durch L.A. zu folgen und zuzuschauen was sich sonst noch so ergeben oder entwickeln hätte können. Bravo.
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Jochen F. Schude
Sonntag, 8. Februar 2015
Birdman
Birdman (gesehen Februar 2015 - Off Broadway - OmdU) - Regie: Alejandro González Iñárritu
Meine Meinung: "1 = Muss"
Wow ...
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Jochen F. Schude
Jupiter Ascending
Jupiter Ascending (gesehen Februar 2015 - im Cinedom) - Regie: Andy Wachowski, Lana Wachowski
Meine Meinung: "3 = Hat was"
Hmmmmmm ....
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Jochen F. Schude
Sonntag, 14. Dezember 2014
The Drop
The Drop (gesehen Dezember 2014 - Off Broadway - OmdU) - Regie: Michaël R. Roskam - Buch:
Dennis Lehane
Meine Meinung: "1 = Muss"
Das es solche Krimis noch gibt, lässt einen im wahrsten Sinne erschrecken. Keine Autoverfolgungsjagten oder Schiessereien, einfach nur eine nicht enden wollende und sich zu immer schrägeren Nuancen aufheizende Handlung, die den Zuschauer fordert, ihn bewusst in die Irre führt und in grandioser Weise schliesslich das ganze Netz aus allen Fäden vor Augen hält.
Ein Schauspieler-Film, einer oder der Letzte mit dem grossen James Gandolfini und wunderbaren Kollegen allen voran Tom Hardy oder Noomi Rapace aber selbst die kleinsten Rollen (Matthias Schoenaerts oder Michael Aronov) sind akzentuiert besetzt. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Über lange Strecken lernen wie einfach nur unsere Protagonisten kennen, erfahren scheinbar etwas über ihre Motivationen oder wie sie zu ticken scheinen. Scheinen ist hier "Key". Paranoia macht sich breit. Die Musik wird beängstigender. Dialoge werden zu dadaesken Arragements. "Ach so", dass wird jetzt passieren. "Nein"; etwas ganz anderes nimmt plötzlich die Bühne ein. Verwirrung; okay wird es so sein; aber nein, die Geschichte nimmt den nächsten eleganten Haken.
"Hach", so muss Kino sein, spannend, überraschend, ein bisschen Grusel und ja der Zuschauer kann, soll und wird mitdenken. Bravo.
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Jochen F. Schude
Meine Meinung: "1 = Muss"
Das es solche Krimis noch gibt, lässt einen im wahrsten Sinne erschrecken. Keine Autoverfolgungsjagten oder Schiessereien, einfach nur eine nicht enden wollende und sich zu immer schrägeren Nuancen aufheizende Handlung, die den Zuschauer fordert, ihn bewusst in die Irre führt und in grandioser Weise schliesslich das ganze Netz aus allen Fäden vor Augen hält.
Ein Schauspieler-Film, einer oder der Letzte mit dem grossen James Gandolfini und wunderbaren Kollegen allen voran Tom Hardy oder Noomi Rapace aber selbst die kleinsten Rollen (Matthias Schoenaerts oder Michael Aronov) sind akzentuiert besetzt. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Über lange Strecken lernen wie einfach nur unsere Protagonisten kennen, erfahren scheinbar etwas über ihre Motivationen oder wie sie zu ticken scheinen. Scheinen ist hier "Key". Paranoia macht sich breit. Die Musik wird beängstigender. Dialoge werden zu dadaesken Arragements. "Ach so", dass wird jetzt passieren. "Nein"; etwas ganz anderes nimmt plötzlich die Bühne ein. Verwirrung; okay wird es so sein; aber nein, die Geschichte nimmt den nächsten eleganten Haken.
"Hach", so muss Kino sein, spannend, überraschend, ein bisschen Grusel und ja der Zuschauer kann, soll und wird mitdenken. Bravo.
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Jochen F. Schude
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