Mittwoch, 4. Januar 2012

The Ides of March




The Ides of March (gesehen im Januar 2012 (amerikanisches Original mit Untertiteln) im Off Broadway) - George Clooney
Meine Meinung: "1 = Ein Muss"

Ein guter Freund beschrieb den Film mit einem Zitat aus Tödliche Entscheidung von Sidney Lumet " ... die Welt ist ein böser und dunkler Ort" insbesondere wenn es wie in diesem Fall um Ideale im Feld der Politik geht.
Hier nicht die Orientierung zu verlieren oder sich selbst, ist nicht leicht, egal wie talentiert und moralisch überzeugt jeder glaubt zu sein. Zynismus ist der Panzer den jeder in dieser Schlacht (zumindest diejenigen die sich schon öfters geprügelt haben) trägt.
In diesem Kammerspiel zählt jedes Augenbrauenzucken, jede Frage kann eigentlich nur mit einer Gegenfrage beantwortet werden, es sei denn die Antwort entspricht der gescripteten Realität die der jeweilige Kandidat als seine Überzeugung verkaufen will. Wie einer in so einem Haifischbecken überlebt und sich dabei häutet wird in 101 spannenden Minuten mit einer Mega-Besetzung (Ryan Gosling, George Clooney, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Evan Rachel Wood, Marisa Tomei ...) packend erzählt. Bravo.

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Jochen F. Schude

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